Die israelisch-amerikanischen Angriffe auf den Iran sowie die iranischen Gegenangriffe führen zu einer der schwersten Störungen des weltweiten Flugverkehrs
seit Jahren. Wichtige Flughäfen im Nahen Osten und der Golfregion, darunter
das internationale Drehkreuz Dubai, sind geschlossen. An dem Flughafen werden normalerweise mehr als tausend Flüge pro Tag abgewickelt. Auch an den Flughäfen von Abu Dhabi und Kuwait gibt es keine Starts oder Landungen.
Die Flughafenbetreiber in Dubai forderten Passagiere auf, nicht zu den Flughäfen zu
kommen. Am Hamad International Airport in Doha sind die Flugsteige
nach Angaben der Nachrichtenagentur Reuters fast leer, während gestrandete
Passagiere Schlange standen, um Hotelzimmer zu organisieren.
Lufthansa streicht Flüge nach Nahost und in Golfstaaten
Am Flughafen BER gibt es derzeit weder Abflüge noch Ankünfte aus Ländern der Region. Das betreffe die Ziele Tel Aviv, Dubai, Dschidda und Doha, sagte ein BER-Sprecher.
Die Fluggesellschaften hätten alle Verbindungen bis mindestens
Montagvormittag abgesagt.
Die Lufthansa hatte bereits am Samstag angekündigt, alle Flüge nach Tel Aviv, Teheran,
Beirut, Amman und Erbil bis zum 7. März zu streichen. Auch Gesellschaften wie
British
Airways, ITA Airways, Norwegian, Finnair, Air Algerie, Air India,
Pakistan International, Air France, Turkish Airlines und Swiss teilten Ausfälle mit.
„Die Ausmaße dieser Drehkreuze sind heute einfach enorm.
Hunderttausende von Menschen werden an den falschen Orten der
Welt festsitzen, ohne Gewissheit, wann sie weiterreisen können“,
sagte der britische Luftfahrtanalyst John Strickland mit Blick auf die Schließung der Flughäfen Dubai und Doha. Dubai
International ist gemessen am Passagieraufkommen inzwischen der
größte internationale Flughafen der Welt.
Tausende Flüge gestrichen und verspätet
Laut der Flugverfolgungswebsite FlightAware
waren bis zum Samstagnachmittag mehr als 12.500 Flüge verspätet; mehr
als 1.400 Flüge wurden annulliert. Für Sonntag wurden laut der Website bereits am Morgen mindestens 1.800 Flüge als gestrichen registriert und mehr als 6.700 als verspätet.
© Lea Dohle
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Zahlreiche Länder hatten als Reaktion auf die Luftangriffe in der Region
ihren Luftraum geschlossen, darunter der Iran, der Irak, Kuwait,
Israel und Bahrain.
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