Hochgeschwindigkeitszüge sorgen für kurze Reisezeiten zwischen Wien, Graz, Klagenfurt und Villach: Die Westbahn ist am Sonntag auf der Südstrecke in den Regelbetrieb gestartet.
Die mehrheitlich in Privatbesitz stehende Westbahn von Hans Peter Haselsteiner hat am Sonntag ihren Betrieb auf der Südstrecke aufgenommen. Mit der Verbindung zwischen Wien, Graz, Klagenfurt und Villach stärke die Westbahn den Wettbewerb im österreichischen Fernverkehr, so das Unternehmen am Sonntag. Auf der Südstrecke setzt die Westbahn neue Smile-Hochgeschwindigkeitszüge des Schweizer Herstellers Stadler ein, die mit bis zu 250 Stundenkilometern unterwegs sein können.
Die Kosten für die drei neuen Züge belaufen sich für die Westbahn auf 120 Mio. Euro. Die Züge wurden für sechs Jahre geleast, anschließend können die Schienenfahrzeuge weiter geleast oder gekauft werden.
Die Westbahn wird zunächst täglich drei Verbindungen pro Richtung mit Halt in Payerbach-Reichenau (Bezirk Neunkirchen) anbieten. In den kommenden Wochen soll der Fahrplan weiter ausgebaut werden, angedacht sind ab 26. März fünf Verbindungen pro Tag und Richtung an Wochenenden, rund um Feiertage sowie in Ferien. Ab 29. Mai werden Westbahn-Züge fünfmal täglich pro Richtung von Montag bis Sonntag zwischen Wien und Villach verkehren.
Die Reisezeit zwischen Wien und Villach gibt die Westbahn mit dreieinhalb Stunden (sieben Zwischenstopps) an, für die Strecke zwischen Klagenfurt und Wiener Neustadt werden zwei Stunden und 38 Minuten benötigt. Die Fahrt vom Bahnhof Kühnsdorf-Klopeiner See (Bezirk Völkermarkt) bis nach Wien dauere ohne Umstieg weniger als drei Stunden, hieß es. (APA)
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