Nachdem vor wenigen Tagen spekuliert wurde – wir berichteten – dass der aktuelle Bundesliga-Spitzenreiter FC Red Bull Salzburg um Neo-Chefcoach Daniel Beichler sein Trainerteam ausbauen will und Jörg Schirgi als möglicher neuer Co-Trainer kommt, hat der Übungsleiter des SC Kalsdorf das Angebot der Roten Bullen abgelehnt. Der 38-Jährige bestätigte nach der gestrigen 0:4-Niederlage des Dritten SCK gegen Tabellenführer ASK Voitsberg, dass er dem steirischen Regionalligisten treu bleibt.

SC Kalsdorf-Coach Jörg Schirgi wird nun doch nicht als Co-Trainer beim FC Red Bull Salzburg landen.
Entscheidung mit Herz und Überzeugung
Der Schritt sei ihm keineswegs leichtgefallen, ließ Schirgi durchblicken. Eine Offerte eines Spitzenklubs wie der FC Red Bull Salzburg bedeute zweifellos große Anerkennung und stelle eine außergewöhnliche Möglichkeit dar. Dennoch habe der seit wenigen Wochen 38-Jährige nach reiflicher Überlegung andere Prioritäten höher gewichtet, weshalb die Entscheidung letztlich zugunsten eines Verbleibs beim SC Kalsdorf, bei dem der Steirer seit Februar 2024 ist, ausgefallen sei.
In den vergangenen Wochen war der gebürtige Grazer medial als möglicher Assistenztrainer bei den Roten Bullen gehandelt worden. Hintergrund ist seine enge Verbindung zu FC Red Bull Salzburg-Neo-Cheftrainer Daniel Beichler, ebenfalls in Graz geboren. Jörg Schirgi machte keinen Hehl daraus, dass er seinem langjährigen Freund großes Potenzial attestiert. Er sei überzeugt, dass Beichler über herausragende Qualitäten verfüge und seinen eingeschlagenen Weg erfolgreich fortsetzen werde.
Damit setzt Schirgi ein klares Zeichen der Kontinuität beim SC Kalsdorf in der Regionalliga Mitte – und entscheidet sich bewusst gegen den Schritt auf die große Bühne der Bundesliga.
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