„Als dann auch noch der Vertrag mit dem Label zustande kam, hat es gepasst“, ergänzt sie, „es war an der Zeit, die Ideen, die ich wieder hatte, sichtbar zu machen.“ Besonders wichtig: Filiah konnte sich vom Druck von außen befreien. Sie begann wieder selbst das Tempo zu diktieren und nicht, es sich diktieren zu lassen. „Ich höre oft, dass sich Leute mit meinen Liedern identifizieren können, was ich sehr schön finde. Wenn man sich verletzlich macht, dann nimmt man gleichzeitig viel Angriffsfläche weg und öffnet Bereiche, in denen Menschen Dinge diskutieren können, die sie sich bis dorthin vielleicht nicht zugetraut hätten.“ Musik und Texte gehen bei Filiah Hand in Hand. „Manchmal folge ich einer Textidee, dann wieder dem Sound. Und manchmal habe ich schon ganz genau im Kopf, wohin die Reise gehen soll. Bei ,Sad Girl With A Punchline‘ hatte ich die Synthie-Spur vor mir und mir war sofort klar, was passieren muss.“