In einem Interview mit IGN sprach Game Director Mike Daly über den hohen Gewaltgrad des in dieser Woche präsentierten Superhelden-Spektakels „Marvel’s Wolverine“. Unter anderem erklärte Daly, warum das Team hier vor der Aufgabe stand, es mit der Brutalität nicht zu übertreiben.
Die State of Play in dieser Woche nutzte Insomniac Games nicht nur für die offizielle Gameplay-Enthüllung von „Marvel’s Wolverine“. Darüber hinaus bestätigte das Studio, dass der Action-Titel zwar schonungslos brutal wird, zartbesaiteten Spielern allerdings die Möglichkeit geben wird, die Gewaltdarstellung in den Einstellungen des Spiels zu reduzieren.
Ein Thema, auf das Game Director Mike Daly im Interview mit IGN etwas näher einging. Auch wenn sich die Entwickler der Tatsache bewusst waren, dass der hohe Gewaltgrad von „Marvel’s Wolverine“ möglicherweise den einen oder anderen überfordert, war dieser von Anfang an nicht verhandelbar, da er ein fester Bestandteil der Fantasie war, Wolverine in einem Spiel zum Leben zu erwecken.
„Das stand also nie wirklich zur Debatte und war gewissermaßen von Anfang an in unsere Entscheidungsfindung eingebettet. Wir wussten also, dass wir das im Gameplay umsetzen, es dem Spieler in die Hand geben und es zu einem Teil der Geschichte machen mussten“, erklärte der Game Director.
Warum mit der Brutalität nicht übertrieben wird
Dabei standen die Entwickler vor der Aufgabe, einen Spagat zu meistern, da Wolverine zwar ziemlich brutal mit seinen Gegnern umgeht, gleichzeitig es Insomniac Games aber darum ging, eine glaubwürdige Welt und eine nachvollziehbare Geschichte zu erschaffen.
Daher musste das Team zwar die Erwartungen der Spieler an einen Charakter wie Wolverine erfüllen, gleichzeitig jedoch verhindern, dass mit der Gewaltdarstellung über das Ziel hinausgeschossen wird.
„Wir wollten wirklich genau den Punkt treffen, was die beste Darstellung von Wolverine ist, was die Erwartungen der Fans erfüllt und was die Action mit den Klauen während des gesamten Spielverlaufs befriedigend hält“, so Daly.

„Das waren also die Punkte, an denen wir uns orientiert haben. Die Ergebnisse könnt ihr selbst sehen. Denn wir haben sie in den Trailer gepackt. Ich würde es so beschreiben: Wir waren kompromisslos gewalttätig. Wir wussten, dass wir das erreichen mussten, um unsere ultimative Mission zu erfüllen. Und deshalb bleibt das Gameplay befriedigend“, erklärte er weiter.
Um auch Zartbesaitete ins Boot zu holen, umfassen die Barrierefreiheits-Optionen von „Marvel’s Wolverine“ mehrere Möglichkeiten, die Gore-Effekte zu reduzieren.
Vorbestellungen des Action-Titels gestartet
„Es ist auf vielfältige Weise klar in das Spiel integriert. Es ist also eine nuancierte Funktion, die sehr selektiv ist, was wir zeigen und was wir zensieren – das Ausschalten von Blut und Ähnlichem –, nur um es für Leute zugänglicher zu machen, die diesen Teil des Erlebnisses nicht unbedingt haben möchten“, erläuterte Daly.
„Marvel’s Wolverine“ erscheint am 15. September 2026 exklusiv für die PS5 und erzählt laut offiziellen Angaben eine ganz neue und düstere Geschichte rund um den ikonischen Superhelden. Im PlayStation Store können interessierte Spieler „Marvel’s Wolverine“ ab sofort vorbestellen.
Während die Standard Edition 79,99 Euro kostet, ist die Digital Deluxe Edition für 89,99 Euro verfügbar und bietet die folgenden Zusatzinhalte.
Marvel’s Wolverine (Hauptspiel)
Fünf exklusive Anzüge
Fünf exklusive Klauen
Drei Technikpunkte (für einen schnelleren Start im Fähigkeitenbaum)
Vorab-Freischaltung: Der ikonische Anzug in klassischem Braun
Vorab-Freischaltung: Die glänzenden Spiegelklauen
Ein zusätzlicher Technikpunkt
Vier PlayStation-Avatare
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