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Nintendo bereitet für Europa offenbar eine neue Version der Switch vor. Der Start soll 2027 erfolgen. Dabei handelt es sich nicht um eine völlig neue Konsole, sondern um eine angepasste Variante der aktuellen Switch 2. Hintergrund sind neue gesetzliche Vorgaben der Europäischen Union, die Hersteller zu Änderungen an der Hardware verpflichten.

EU schreibt austauschbare Akkus vor

Ab dem 18. Februar 2027 gilt in der EU eine neue Richtlinie. Sie verlangt, dass bestimmte Geräte mit leicht austauschbaren Akkus ausgestattet sein müssen. Darunter fallen auch Handheld-Konsolen. Nintendo reagiert darauf und plant eine Version der Switch 2, bei der der Akku für Nutzerinnen und Nutzer einfacher zugänglich ist.

Technisch bleibt alles beim Alten

Für Spielerinnen und Spieler bedeutet das vermutlich nur kleine Änderungen. Die neue Switch-Variante soll technisch identisch mit dem bisherigen Modell sein. Leistung, Display und Funktionen bleiben gleich. Der Unterschied liegt allein im Aufbau des Gehäuses. Der Akku soll sich künftig leichter tauschen lassen, ohne Spezialwerkzeug oder Werkstattbesuch.

Eigenes Modell für Europa

Nintendo spricht von einer zukunftssicheren Version der Switch. Diese erhält eine eigene Modellnummer und einen eigenen Verpackungscode. Aus regulatorischen Gründen werde sie als eigenständiges Produkt verkauft. Offiziell vermeidet Nintendo bislang den Begriff EU‑Version, auch wenn das gemeint ist.

Mehr zum ThemaWarum Nintendo so vorsichtig ist

Die zurückhaltende Kommunikation hat vermutlich einen Grund. Nintendo möchte den Verkauf der aktuellen Switch 2 nicht gefährden. Würde offen von einer neuen Version gesprochen, könnten viele Käuferinnen und Käufer abwarten. Eine Konsole mit austauschbarem Akku gilt für viele als langlebiger und damit attraktiver.

Austauschbarer Akku wird immer wichtiger

Gerade bei steigenden Preisen gewinnt Reparierbarkeit an Bedeutung. Erst kürzlich hat Nintendo eine Preiserhöhung angekündigt. Ab dem 1. September 2026 steigt der empfohlene Verkaufspreis der Switch 2 von 469 Euro auf 499 Euro. Als Grund nennt das Unternehmen höhere Produktionskosten. Eine längere Nutzungsdauer könnte für viele Gamer den höheren Preis rechtfertigen.