Kollektivvertragsverhandlungen nach sieben Runden weiter ohne Ergebnis

Kollektivvertragsverhandlungen nach sieben Runden weiter ohne Ergebnis

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APA/HANS KLAUS TECHT

Im Streit um den Kollektivvertrag für die rund 50.000 Beschäftigten der Chemiebranche wird weiter gestreikt. In der Nacht auf Donnerstag sei der zentrale Leitstand im Chemiepark Linz heruntergefahren worden, teilte die Gewerkschaft GPA mit. Damit sei die Erdgas-Zuleitung unterbrochen, der „Anfang der Produktionskette“ sei stillgelegt. Das Hochfahren der Anlage werde einige Tage dauern. Aus Sicht der Arbeitgeber sind die aktuellen Streiks rechtswidrig.

Betroffen seien mehrere Unternehmen im Chemiepark Linz, so die Gewerkschaft. Der Leitstand sei die Kontrollzentrale für die ersten chemischen Produktionsabläufe. Erdgas sei ein Hauptbestandteil in der Düngemittelerzeugung im Chemiepark, die nun stillstehe. Gestreikt werde eine Schicht lang. Ohne Mitarbeiter könne die Produktion nicht wieder hochgefahren werden. Nach dem Streik würden Wartungsarbeiten durchgeführt, die einige Tage dauern sollen, erklärte die Gewerkschaft. Die Aktion führe zu einer Störung der Produktionsabläufe und einer Verknappung der Grundstoffe.