Welche Spieler sind für die Berechnung relevant?

Für folgende Spieler fließen jedenfalls FIFA-Gelder nach Österreich:

Alexander Schlager (Österreich): Spielt seit 2023 bei Red Bull Salzburg, der Verein hat Anspruch auf den vollen Betrag.

Alessandro Schöpf (Österreich): Nur eine halbe Saison hat er im relevanten Zeitfenster nicht in Wolfsberg gekickt. Dementsprechend fließt der Großteil der Prämie an den WAC.

Sasa Kalajdzic (Österreich): War seit September von den Wolverhampton Wanderers an den LASK verliehen. Der Doublesieger erhält jedenfalls einen Anteil für die Saison 2025/26. Abhängig vom Enddatum des Leihvertrages kann die Summe auch größer ausfallen.

Jacob Italiano (Australien): Steht seit Juli 2024 beim GAK unter Vertrag. Die Grazer müssen sich die Abstellprämie nicht teilen.

Kerim Alajbegovic (Bosnien & Herzegowina): Red Bull Salzburg stehen bis zu zwei Drittel der Prämie zu. Der Rest fließt an Bayer Leverkusen.

Andreas Andrade (Panama): Hat den vollen Berechnungszeitraum beim LASK verbracht. Die Linzer erhalten die volle Summe.

Tae-Seok Lee (Südkorea): Das erste Drittel für die Saison 2024/25 landet in Südkorea. Die Austria erhält die Mehrheit des Drittels für die Saison 2025/26 und zusätzlich das Drittel für die Freigabe während der WM.

Ebenfalls relevant sind oder können sein:

Ermin Mahmic (SV Lafnitz), Florian Wiegele (GAK), Amar Dedic (Red Bull Salzburg), Augustine Boakye (WAC), Luka Sucic (Red Bull Salzburg), Alexander Prass (Sturm Graz), Ruben Providence (TSV Hartberg)

Details bleiben offen

Viele Details zur Prämienberechnung gibt die FIFA erst nach dem Ende des jeweiligen Turniers bekannt. Bis das Geld wirklich fließt, wird es noch einige Monate dauern.