Robbie Williams hat eine treue Fangemeinde. Und so lassen sich die Anhänger des britischen Superstars seine einzigen beiden Auftritte 2026 in Deutschland nicht entgehen. Schon lange vor Beginn des Konzerts sind sie am Freitagabend zur Arena nach Düsseldorf gekommen – und haben dafür auch weitere Anreisen auf sich genommen.
Aus Münster kamen zum Beispiel Sandra und Frank in die Landeshauptstadt. Beide freuten sich auf die Show. Warum? „Weil er geil rockt“, sagte Frank über den 52-jährigen Sänger. Als Robbie Williams in den 1990er-Jahren mit seiner Pop-Gruppe „Take That“ auf der Bühne stand, sah Sandra das noch etwas anders: „Ich war nie wirklich ein Boyband-Freak“, erklärte sie. Mittlerweile sei sie aber zu einem echten Fan geworden.
Schon seit rund 30 Jahren begeistert sich dagegen Stephie für die Musik des erfolgreichen Künstlers. Damals besuchte sie in Köln ihr erstes Konzert, bei dem Robbie Williams auf der Bühne stand. Gleichzeitig gefielen ihr aber auch die Songs der britischen Band „Oasis“ – und das brachte sie in ein Dilemma. Zwischen den Mitgliedern der Gruppe und Williams gab es früher zeitweise nämlich eine offen gelebte Rivalität.
Stephie jedenfalls war am Freitag gemeinsam mit Ewald zur Arena nach Stockum gefahren. Er schätzt den Musiker vor allem für seine Energie auf der Bühne – und wünschte sich den Pop-Rocksong „Let Me Entertain You“ zum Auftakt des Konzerts. Auf einen Song freuten sich die Leverkusener aber ganz besonders: die gefühlvolle Ballade „Angels“. Die sorge durchaus für „feuchte Augen“.
Auch Kirsten und Michel sind besonders von „Angels“ begeistert. Sie sind sich einig: Das ist ihr klarer Lieblingssong des Sängers. Aus Hagen angereist, war ihnen schon am Freitagnachmittag die Vorfreude anzusehen. Schon seit Jahren seien sie große Robbie-Williams-Fans. „Wir freuen uns auf die Musik, die Show, den ganzen Abend“, erzählen sie.
Auf seiner „Britpop“-Tour spielt Robbie Williams nicht nur am Freitag, 5. Juni, in Düsseldorf. Wegen der großen Nachfrage gibt es eine Zusatzshow am Samstag, 6. Juni, in der Arena. Mit mehr als 85 Millionen verkauften Alben gehört der Brite zu den erfolgreichsten Popstars aus Europa.