Kurz vor dem Stadiongelände steht eine junge Frau und singt „Walking in Memphis“ von Marc Cohn. Das Lied verhallt beinahe, während die rund 50.000 Menschen an diesem Juniabend gemütlich in die Merkur-Spiel-Arena zu Robbie Williams spazieren. Würde er die Musikerin sehen, er würde zu ihr rübergehen und ein paar Worte mit ihr wechseln. Ganz bestimmt. Aber das geht nicht, er kann dieses bittersüße Gefühl der flüchtigen Begegnung nicht einfach in sich aufsaugen, weil er nicht unerkannt bliebe. Williams‘ Leben ist die absolute, grelle Öffentlichkeit. Davon erzählt auch das T-Shirt am Merchandise-Stand: „Robbie Williams – World’s Nicest Narcissist“.