
Der Frau ist eine gesunde Gebärmutter entfernt worden
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Im Fall einer gesunden Frau, der im Vorjahr in Linz aufgrund einer falschen Krebsdiagnose fälschlicherweise die Gebärmutter entfernt wurde, sind die Vergleichsgespräche mit dem Kepler Universitätsklinikum Linz (KUK) nach Angaben des Anwalts der Patientin gescheitert. Der Frau wurden 70.000 Euro bezahlt. Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft wegen des Verdachts der fahrlässigen Körperverletzung würden indes noch andauern, berichtete das Ö1 Mittagsjournal des ORF am Samstag.
Zur Höhe der Entschädigung hieß es seitens der Klinik, dass der Betrag auch laut Patientenanwaltschaft angemessen sei. Darüber hinaus habe es bei den Verhandlungen auch keine konkreten Forderungen der Frau gegeben, denen man hätte nachkommen können. Rainer Hable, der Anwalt der Frau, bezeichnete das hingegen als Ablenkungsmanöver. Denn es gäbe „vielleicht Schäden, die heute noch gar nicht abschätzbar sind, die ganzen gesundheitlichen Folgeschäden, die vielleicht ein ganzes Leben lang dauern, das kann man jetzt gar nicht beziffern“.