Warum investiert Europa in unbemannte U-Boot-Abwehrsysteme?
Die Ankündigung erfolgt inmitten wachsender europäischer Besorgnis um die Sicherheit unter Wasser. In den letzten Jahren haben Angriffe auf kritische Infrastrukturen wie Unterwasser-Energieleitungen und Kommunikationskabel Schwachstellen in Unterwasseranlagen offengelegt.
Gleichzeitig verstärken die europäischen Marinen ihre Überwachung der U-Boot-Aktivitäten in strategisch wichtigen Gebieten wie der Ostsee, dem Nordatlantik, dem Mittelmeer und der Arktis.
Das SWORD-Projekt wurde entwickelt, um diese Herausforderungen durch den Aufbau einer verteilten U-Boot-Abwehrarchitektur zu bewältigen, die den Einsatz von Sensoren in größeren Entfernungen als bei bemannten Kriegsschiffen ermöglicht.
Laut den von Schiebel veröffentlichten Projektinformationen besteht das Ziel darin, ein integriertes System zu entwickeln, das in der Lage ist, Unterwasserbedrohungen zu erkennen und zu verfolgen und gleichzeitig die Risiken für bemannte Marineplattformen zu minimieren.
Statt sich ausschließlich auf Kriegsschiffe und bemannte Hubschrauber zu verlassen, könnten zukünftige U-Boot-Abwehreinsätze zunehmend unbemannte Flugzeuge, autonome Überwasserschiffe und Netzwerke ferngesteuerter Sensoren nutzen, die miteinander koordiniert arbeiten.
Was unterscheidet den S-300 von anderen Modellen?
Der S-300 CAMCOPTER ist der größte unbemannte Hubschrauber, der jemals von Schiebel entwickelt wurde, und stellt einen bedeutenden Fortschritt gegenüber der S-100-Plattform dar, die bereits von zahlreichen Marinen und Regierungsbehörden weltweit eingesetzt wurde.
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Im Gegensatz zu Starrflüglerdrohnen verfügt die S-300 über die Fähigkeit zum senkrechten Starten und Landen (VTOL), wodurch sie von Kriegsschiffen ohne Start- und Landebahn aus operieren kann und sich daher besonders für den Einsatz in maritimen Kriegsumgebungen eignet.
Laut Naval News kann die S-300 eine maximale Nutzlast von 340 kg tragen und bei Überwachungsmissionen mehr als 24 Stunden in der Luft bleiben.
Das Flugzeug hat ein maximales Startgewicht von ca. 660-700 kg und ist speziell für Missionen konzipiert, die im Vergleich zur S-100-Plattform größere Sensoren, längere Betriebszeiten und eine höhere Manövrierfähigkeit erfordern.
Diese Eigenschaften machen die S-300 geeignet für den Transport von Radar, elektronischer Aufklärungsausrüstung, Kommunikationsrelais-Systemen, Sonarbojen-Ausbringungssystemen und verschiedenen anderen Sensoren, die üblicherweise in der U-Boot-Bekämpfung eingesetzt werden.
Neuer Impuls für das S-300-Programm.
Die Auswahl für das SWORD-Projekt ist der jüngste Meilenstein für das CAMCOPTER S-300-Programm.
Dieser unbemannte Hubschrauberprototyp hat vor Kurzem Flugtests in Frankreich abgeschlossen und dabei über 100 Flugstunden gesammelt, während Schiebel die Einsatzmöglichkeiten des Systems weiter ausbaut.
Südkorea hat diese Plattform ebenfalls für Aufklärungs-, Überwachungs-, Zielerkennungs- und Erkundungsmissionen seiner Marine und seines Marinekorps ausgewählt. Die Stationierung wird voraussichtlich bis Ende dieses Jahrzehnts erfolgen.
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Für Europa spiegelt das SWORD-Programm einen Trend zur Integration unbemannter Systeme in Marineoperationen wider.
Angesichts immer ausgefeilterer U-Boot-Bedrohungen und der wachsenden Bedeutung maritimer Infrastruktur könnten Plattformen wie der S-300 CAMCOPTER zu einer Schlüsselkomponente zukünftiger U-Boot-Abwehrnetzwerke werden, die die operative Reichweite der Marine erweitern und gleichzeitig das Risiko für die Seeleute verringern.
Laut IE
Quelle: https://giaoducthoidai.vn/s-300-mo-ra-cach-san-tau-ngam-moi-cho-chau-au-post780760.html

