Willst du viele Tore sehen, brauchst du nur ins Hofmann Personal Stadion gehen…! Nach dem 3:4 in der Herbstsaison zwischen dem FC Blau-Weiß Linz und SK Puntigamer Sturm Graz – bis dato der torreichsten Partie in der Bundesliga-Saison 2025/26 – gab es heute fünf Treffer gegen die WSG Tirol, ja teilweise zu bestaunen. Wie zwei Kreuzeck-Tore von Triplepacker und Matchwinner Nikolai Baden-Frederiksen per die Gäste und der ebenso sehenswerte Fallrückzieher zum zwischenzeitlichen 1:1 von Nico Maier. Dennoch steht für das Schlusslicht am Ende eine 2:3-Niederlage. Dazu STATEMENTS aus dem Linzer Lager.

Es ist zum Schreien für David Bumberger und die Blau-Weißen, die zwar wie beim Heimspiel zuvor gegen den WAC (2:1) wieder zwei Treffer im Hofmann Personal Stadion erzielten, doch halt auch drei kassierten. Weil WSG Tirol-Matchwinner Nikolai Baden-Frederiksen das Visier nach Maß eingestellt hatte und mit seinem Triplepack den Unterschied machte. Mit der siebten Heimniederlage und dem gleichzeitigen 2:1-Sieg des GAK 1902 gegen die SV Oberbank Ried beträgt der Abstand auf die Grazer Athletiker für das Schlusslicht aus der Stahlstadt im Fernduell um den Klassenerhalt nunmehr sechs Punkte. Doch es gibt ja noch die Punkteteilung demnächst…
„Wir waren mit einigen Entscheidungen nicht ganz zufrieden“
Michael Köllner (Chefrainer FC Blau-Weiß Linz) über…
…die Einstellung seiner Mannschaft trotz des schwierigen Spielverlaufs:
„Wir waren mit einigen Entscheidungen nicht ganz zufrieden. Wir mussten früh wechseln. Wir haben trotzdem dann alles getan und uns nicht aus der Ruhe bringen lassen. Die Mannschaft war mit Selbstbewusstsein auf dem Platz, hat den Kopf oben gehabt und hat alles getan, dass wir zumindest wieder rankommen.
Wir haben unser Ziel nicht erreicht, denn wir wollten heute zuhause gewinnen. Dies ist uns nicht gelungen. Ich glaube, dass wir grundsätzlich dennoch ein gutes Spiel gemacht haben. Aber am Ende sind wir hinten heraus zu keinem Punkt gekommen. Die Weitschüsse haben beim Gegner immer den Weg in das Ziel gefunden, ohne dass Nico Mantl irgendeine Chance hatte. Die Mannschaft hat dennoch alles probiert.
…die prekäre Situation:
„Wir sind sehr enttäuscht, aber es sind noch elf Spiele zu gehen, vondemher bleiben wir weiter dran. Weiter im nächsten Spiel wieder auf den Platz kommen und schauen, dass wir in Hartberg wieder punkten können, bevor es dann in die Qualifikationsgruppen-Runde reingeht.“

„Wenn du im Abstiegskampf und da hinten drinnen bist, dann ist es für jeden schwierig im Kopf“
Simon Seidl (2:3-Torschütze FC Blau-Weiß Linz) über die momentan schwierige Situation:
„Ich glaube, wenn du im Abstiegskampf bist und da hinten drinnen bist, dann ist es für jeden schwierig im Kopf. Aber man schaut, dass man positiv bleibt, dass man weiter Gas gibt.
Die Saison ist noch lang, die Punkte werden noch halbiert. Wir werden uns nicht darauf ausrasten, aber wir werden Gas geben und die Liga halten.“
Nico Maier (1:1-Torschütze FC Blau-Weiß Linz) über die Niederlage trotz seines Treffers:
„Ich freue mich natürlich über mein Tor, aber am Ende bringt es nichts, weil wir null Punkte hier zuhause geholt haben und das ist das, was zählt. Es war heute extrem unglücklich für uns. Wir haben zwei Freistoßtore bekommen und einen Schuss, den man auch nicht jeden Tag so rein macht.
Auf der anderen Seite haben wir wirklich nie aufgegeben und sind auch zweimal gut zurückgekommen. Aber am Ende hatten wir vielleicht auch etwas Pech.“
Siehe auch:
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Statement-Quelle: Sky Sport Austria und AdmiralRadioservice
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