Es war kein alltäglicher Einsatz, zu dem die Stadtfeuerwehr Gloggnitz am Montagmittag gerufen wurde. In einem Baustellenbereich auf der S6, kurz vor Neunkirchen, lud ein Lkw Asphalt ab und geriet dabei in eine Hochspannungsleitung.
Der Lenker versuchte noch, Gas zu geben, um aus der Leitung zu kommen – die Versuche scheiterten jedoch. Der Mann stieg, so die Feuerwehr, „wie durch ein Wunder selbst aus dem Lkw – und das unverletzt.“ Kurz nach dem Zusammenprall schaltete sich die Leitung kurz ab. Genau dieses Zeitfenster habe dem Lenker unbewusst das Leben gerettet.
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Foto: BFKDO Neunkirchen/Lechner
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Neunkirchen
Lkw geriet in Hochspannungsleitung – Lenker überlebte.
Ein Lkw-Sattelzug geriet beim Abladen von Asphalt in eine Hochspannungsleitung der EVN. Der Lenker stieg unbewusst aus und blieb wie durch ein Wunder am Leben.
Durch die enorme Stromstärke – 110 kV – wurden bei dem Sattelfahrzeug Reifen weggeschleudert, weitere verschmorten. Vor dem Eintreffen der Einsatzkräfte wurde die Leitung seitens der EVN bereits abgeschaltet. Um das Fahrzeug jedoch bergen zu können, erdete ein Monteur die Hochspannungsleitung. Danach wurde der Lkw vom Kabel befreit. Für diese Arbeiten musste die S6 in beide Richtungen für rund 20 Minuten gesperrt werden.
Nach rund zweieinhalb Stunden konnte der Einsatz schließlich beendet werden. „Der Lenker kann an diesem Tag seinen zweiten Geburtstag feiern!“ Normalerweise verlief ein Einsatz mit Hochspannung nicht so glimpflich, ist sich Einsatzleiter und Stadtfeuerwehr-Kommandant Thomas Rauch sicher.