Er sei krank, unheilbar krank, sagt Sebastian Fuhrmann und lacht. Das „Saab-Virus“ habe ihn vor 20 Jahren infiziert und lasse ihn nicht mehr los. Auch wenn die schwedische Automarke Saab vor 15 Jahren aufgelöst wurde, fährt eine kleine, aber überzeugte Anhängerschaft die alten Fahrzeuge weiterhin voller Leidenschaft. Und der 40-Jährige ist in dieser Community ein Schwergewicht. In seiner Werkstatt im Bergheimer Gewerbegebiet – nach seinen Angaben eine von nur noch wenigen Vertragswerkstätten im deutschsprachigen Raum – schraubt Fuhrmann an Saabs aus ganz Deutschland und Europa.