Nach dem dritten Platz im Vorstieg vergangenen Sonntag beim Weltcup in Prag hat sich Jakob Schubert für seinen Heim-Weltcup in Innsbruck viel vorgenommen.

Das Kletter-Ass will dort „um den Sieg mitklettern“ und insgesamt „gescheit angreifen“, sagte er am Dienstag bei einer Pressekonferenz in Tirols Landeshauptstadt. Auch seine Kletterkollegin Jessica Pilz, die in Prag einen vierten Platz errang, zeigte sich motiviert und mit „sehr großer Vorfreude auf Innsbruck“.

Schubert war entgegen seiner ursprünglichen Ankündigung, erst in seiner Tiroler Heimat in die Weltcupsaison zu starten, in Prag überraschend früh in die Saison gestartet. Der dort eingeheimste Stockerlplatz gibt dem 35-Jährigen jetzt offenkundig viel Auftrieb und Antrieb. „Es war sehr schön vorne mitzumischen“, blickte der sechsfache Weltmeister und zweifache Olympiamedaillengewinner zurück auf seinen dritten Platz in der tschechischen Hauptstadt. Nunmehr hoffe er, „auch in Innsbruck so performen zu können“. Es gelte, „die letzten Trainings gut zu nützen“, dann sei es auf alle Fälle zumindest möglich, „im Finale zu stehen“ oder einen Sieg einzufahren.

Pilz will in Innsbruck „im Finale stehen“

Trotz Motivation und Kletter-Freude sprach die Niederösterreicherin Pilz bei der Pressekonferenz nicht von einem möglichen Sieg beim Innsbrucker Weltcup, der vom 15. bis 21. über die Bühne der Tiroler Landeshauptstadt geht. Es sei aber „das große Ziel, im Finale zu stehen“. „Prag hat mir dabei großen Aufschwung gegeben“, erklärte die 29-jährige zweifache Weltmeisterin und Gewinnerin einer Bronze-Medaille bei den Olympischen Spielen in Paris im Jahr 2024. Zuvor habe sie „sehr gezweifelt, ob ich jemals wieder an der Weltspitze mitklettern kann.“ Nun sei sie allerdings „mega drauf“.

Užnik in „guter Form“, „grünes Licht“ für Innsbruck

Auch die ebenfalls an der Pressekonferenz teilnehmenden Kletterer Nicolai Užnik und Angelino Zeller freuten sich auf Innsbruck. „Ich bin aktuell in sehr guter Form“, sagte Užnik etwa, während Zeller davon sprach, dass „Innsbruck ein großes Highlight und ganz einfach besonders ist“.

Jedenfalls scheint in Innsbruck soweit schon fast alles angerichtet zu sein. „Das Gröbste ist erledigt“, konstatierte Julia Pinggera, die federführend für die Organisation des Events verantwortlich ist. Es gehe aktuell noch um die letzten Details, die Routensetzer seien zudem schon „am Werk“. Auch der Geschäftsführer des Kletterverbands Österreich, Heiko Wilhelm, gab gewissermaßen grünes Licht für Innsbruck. „Wir haben extrem starke Athleten und ein erfahrenes Team am Start“, führte er aus.

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(APA) / Artikelbild: GEPA