Die Reform der Maklergebühren, die früher bis zu zwei Monatsmieten ausmachten, wirke sich nicht auf alle Gruppen von Mieterinnen und Mietern gleich aus. Die ursprüngliche Praxis habe vor allem für Haushalte, die häufiger die Wohnung wechseln (müssen), eine Mehrbelastung bedeutet. Die Neuregelung wirkt hier positiv: Wer umziehe, zahle zwar zunächst höhere laufende Mieten, gleichzeitig würden aber hohe einmalige Maklerkosten wegfallen. “Davon profitieren langfristig vor allem junge und mobile Haushalte”, so die Studienautoren.