
In Wien fand die Polizei eine Tonne der Droge
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Rund eine Tonne Cannabis im Wert von 4,5 Millionen Euro haben Ermittler der Wiener Polizei in Liesing sichergestellt. Dabei handelt es sich um die bisher jemals größte in Österreich sichergestellte Menge des Krauts in Zusammenhang mit einer einzelnen Plantage. Das gaben Landespolizeivizepräsident Dieter Csefan sowie der Leiter der Außenstelle Zentrum-Ost des Landeskriminalamts, Martin Roudny, am Donnerstag bei einem Hintergrundgespräch in der Landespolizeidirektion bekannt.
Der koordinierte Zugriff war bereits am 9. September 2025 in einer als CBD-Produktionsstätte getarnten und 3.200 Quadratmeter großen Halle erfolgt, sagte Csefan. „Die Verdächtigen nutzten dabei bestehende betriebliche Strukturen und Infrastruktur, um ihre illegale Produktion möglichst zu verschleiern“, sagte Csefan. Sie hatten die Halle von einem maroden Unternehmen mit Fokus auf CBD-Herstellung übernommen und sich den Inhabern zuvor als Investoren angeboten. „Die Plantage war hochprofessionell eingerichtet“, sagte Roudny. Die Ermittler fanden dort rund 9.700 Pflanzen vor. Wie Roudny im Zuge der Pressekonferenz sagte, sei bereits im Zuge der Ermittlungen aufgefallen, dass aus der Halle starker Cannabisgeruch drang.