Ist Mord alternativlos? No Other Choice im 4K-Test von UHD und Stream

Die Konsequenz aus Margaret Thatcher

Digitale Sensoren, analoge Ästhetik

Mehr Raum für Koreanisch

Bonusmaterial und Stream

Fazit

Im Zeitalter von KI und Rationalisierung erlebt ein alter politischer Glaubenssatz seine Renaissance: Es gebe keine Alternative. Mit diesem Mantra rechtfertigte Margaret Thatcher in den 1980er Jahren ihre Kahlschlagpolitik, die zu Privatisierungen, Sozialabbau und Massenentlassungen führte.

Film-Rezensionen

Ob Blockbuster oder Klassiker: Jenseits der Streaming-Dienste blüht das Geschäft mit hochwertigen Film-Restaurationen, die in 4K auf UHD Blu-rays veröffentlicht werden. Woche für Woche testen wir die interessantesten Discs, decken Hintergründe zur Produktion und inhaltliche Besonderheiten auf und vergleichen die Bild- und Tonqualität der Discs und Streams.

Doch was passiert, wenn die Betroffenen mit derselben Rücksichtslosigkeit handeln wie die Unternehmen, die sie aussortieren? Dieser Frage ging der griechisch-französische Regisseur Costa-Gavras bereits 2005 in seinem Film „Die Axt“ nach. Darin beschließt ein arbeitsloser Manager, seine Konkurrenten auf dem Stellenmarkt zu ermorden. Schließlich habe auch er keine andere Wahl.

Mit dem just erschienenen No Other Choice verlegt der koreanische Regisseur Park Chan-wook den Stoff in eine von KI-Rationalisierung geprägte Gegenwart. Bevor wir in diesem Test die technischen Unterschiede zwischen der UltraHD Blu-ray Disc (UHD), Blu-ray Disc und Stream ab Seite 3 genauer untersuchen, klären wir, warum dieses Drama des international immer bedeutender werdenden koreanischen Kinos von Kritikern so hoch gelobt wurde. Spoiler: Das Mediabook für 35 Euro ist für Heimkinofans keinesfalls alternativlos.

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