Die eigene Kreativität entdecken und gemeinsam gestalten: Mit ihrem neuen Halbjahresprogramm lädt die Kunstschule Monheim Menschen aller Altersgruppen dazu ein, künstlerische Ausdrucksformen kennenzulernen und auszuprobieren. Das neue Programm für das zweite Halbjahr richtet sich an Kinder, Jugendliche sowie Erwachsene. Ab sofort ist es als PDF online einsehbar: www.kunstschule.monheim.de . Als gedruckte Version können es Besucherinnen und Besucher des Stadtfestes am Samstag und Sonntag am Stand der Kunstschule durchblättern und mitnehmen. Die Anmeldung zu den neuen Kursen beginnt ab Montag, 15. Juni, 9 Uhr, informiert die städtische Pressestelle.

„Kunst für alle ist dabei mehr als ein Leitsatz“, sagt Katharina Braun, Leiterin der Kunstschule. „Unser Programm schafft niedrigschwellige Zugänge zu Kunst und Kreativität und richtet sich bewusst an Menschen mit unterschiedlichen Interessen, Erfahrungen und Lebenssituationen.“

Bereits die Jüngsten können erste kreative Erfahrungen sammeln: Familien mit Kleinkindern und Tageseltern finden Angebote, in denen Kinder spielerisch Selbstwirksamkeit erleben und früh mit künstlerischen Techniken, wie zum Beispiel der Schwarzlichtmalerei in Berührung kommen. Für ältere Kinder gibt es Workshops, in denen unterschiedliche Techniken vermittelt werden. Jugendlichen bietet die Kunstschule einen offenen und geschützten Raum für kreative Aktivitäten und Begegnungen mit Gleichgesinnten. Dazu gehören unter anderem ein Nähkurs rund um aktuelle Social-Media-Trends sowie ein Ausflug zur Designhochschule Düsseldorf, heißt es in der Ankündigung.

Erwachsene finden ebenfalls neue Möglichkeiten zum kreativen Einstieg. Im Wintersemester 2026 gibt es die neue Workshopreihe Kreativabend: Kurzworkshops, bei denen zum Start in den Feierabend – mal donnerstags, mal freitags – Grundlagen verschiedenster Techniken vermittelt werden. „Ganz ohne Vorkenntnisse“, sagt Liona Neubert, Programmleiterin des Erwachsenenbereichs.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Kunstvermittlung im öffentlichen Raum. Interessierte erhalten Einblicke in die vielfältige Gegenwartskunst, die in Monheim sichtbar ist. Ein neues Gesprächsformat richtet sich an Bewohnerinnen und Bewohner von Seniorenresidenzen. Kunstvermittlerin Ninja Walbers macht es möglich, mehr über die Kunstwerke im Stadtraum zu erfahren und sich über das kulturelle Leben auszutauschen – auch dann, wenn ein Besuch der Werke aufgrund eingeschränkter Mobilität nicht mehr möglich ist.

Im Herbst widmet sich die Kunstwerkstatt Turmstraße dem Thema Verlust und Trauer. Das Projekt „Was bleibt“ von Künstlerin Julia Scherzl setzt sich mit diesen Erfahrungen als lebensbegleitenden Gefühlen auseinander und betrachtet sie sowohl aus individueller als auch aus gesellschaftlicher Perspektive. Für zusätzliche kreative Impulse sorgt die neue mobile Filiale der Kunstwerkstatt. Sie bringt Kunstangebote direkt in die Stadtteile und schafft Begegnungen mit Künstlern im gesamten Stadtgebiet, informiert die Stadt.