Europa soll laut Windbichler bei Cloud-Infrastruktur, Rechenzentren und kritischen digitalen Diensten weniger von außereuropäischen Konzernen abhängig sein. Er argumentiert, dass europäische Unternehmen viele digitale Dienste selbst bereitstellen können. Arbeitet man bei Anexia, verdient man etwas besser als branchenüblich bezahlt wird. „Ich habe gerne viele Mitarbeiter“, sagt der Klagenfurter.

„Tür darf keinen Spalt offen bleiben“
Natürlich kennt Anexia die Hackerangriffe gut. „Sie sind normalerweise auf IP-Adressen spezialisiert. Wir haben 500.000 Adressen, auf jede einzelne gehen täglich 600.000 Hackerangriffe ein“, erzählt Windbichler. Das sind täglich 300 Milliarden. „Viele sind automatisierte Angriffe auf die Infrastruktur. Die Suche, ob irgendwelche Schwächen vorhanden sind. Das kann man so erklären, dass in einem Zimmer niemals die Türe oder ein Fenster einen Spalt offen sein dürfen. Dann hätte dieser befugte Zugriff auf Computersysteme, Netzwerke oder Daten Erfolg.“