Newsblog zum Krieg in der Ukraine

Putin gratuliert Trump

Aktualisiert am 14.06.2026 – 18:35 UhrLesedauer: 23 Min.

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Kremlchef Putin telefoniert (Archivbild): In dem Gespräch mit Trump sei es auch um den Iran-Krieg gegangen, hieß es aus dem Kreml. (Quelle: IMAGO/Mikhail Metzel)

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Kremlchef Putin und US-Präsident Trump haben telefoniert. Britische Streitkräfte haben wohl einen russischen Öltanker abgefangen. Alle Entwicklungen im Newsblog.

Putin gratuliert Trump zum Geburtstag

Kremlchef Putin hat US-Präsident Donald Trump in einem Telefonat zum 80. Geburtstag gratuliert. Trump sei dabei erneut für eine Einstellung der Kampfhandlungen in der Ukraine eingetreten, meldete die staatliche russische Nachrichtenagentur Tass unter Berufung auf den außenpolitischen Berater des Kremls, Juri Uschakow. In dem Gespräch seien zudem der Iran-Krieg und die bilateralen Beziehungen besprochen worden.

Russen töten 73-Jährige mit Drohne

In der Südostukraine ist eine 73-jährige Frau durch eine ferngesteuerte russische Drohne getötet worden. Vier weitere Menschen seien bei dem Angriff auf ein Auto beim Dorf Bilenke verletzt worden, teilte der Militärgouverneur des Gebiets Saporischschja, Iwan Fedorow, auf Telegram mit. Alle Insassen waren demnach über 70 Jahre. Bilenke liegt unweit des Westufers des Flusses Dnipro, der in dieser Region ukrainische und russische Truppen voneinander trennt.

Starmer: Streitkräfte fangen Öltanker der Schattenflotte ab

Großbritannien hat nach Angaben von Premierminister Keir Starmer einen Öltanker der sogenannten russischen Schattenflotte beim Versuch abgefangen, den Ärmelkanal zu durchqueren. Der Streitkräfte-Einsatz sei auf seine Anweisung hin in den frühen Morgenstunden erfolgt, teilt Starmer auf der Plattform X mit. Die erfolgreiche Operation versetze Russland einen weiteren Schlag.

In einer sechs Stunden dauernden Operation enterten Royal Marine Commandos und speziell ausgebildete Strafverfolgungsbeamte der National Crime Agency das Schiff, schreibt die BBC.

Russland betreibt eine „Schattenflotte“ von Tankern mit undurchsichtigen Eigentümerstrukturen, um die gegen seine Ölexporte verhängten internationalen Sanktionen zu umgehen.

Russisches Chemiewerk nach Angriffen in Brand

Das Chemiewerk Azot in der russischen Stadt Novomoskowsk ist nach Berichten in sozialen Netzwerken in der Nacht zum 14. Juni in Brand geraten. Nach Angaben des unabhängigen Telegram-Kanals Exilenova Plus sei die Anlage nach Angriffen in Flammen aufgegangen. Eine offizielle Bestätigung steht bislang noch aus.

Das Werk liegt in der Region Tula rund 395 Kilometer von der Ukraine entfernt. Berichten zufolge ereigneten sich die Angriffe in der Nacht. Weitere Angaben zu möglichen Schäden oder Verletzten wurden zunächst nicht bekannt. Behörden sprachen von heruntergefallenen Drohnentrümmern, die das Werk beschädigten. Offiziell werden von russischer Seite erfolgreiche ukrainische Drohnenangriffe äußerst selten bestätigt.