
NEOS-Bildungsminister Christoph Wiederkehr sieht sich mit einigem Unmut und Kritik konfrontiert. Im Ministerium verteidigt man die Pläne allerdings.
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Philipp Grabner
Die jüngsten Ankündigungen von Bildungsminister Christoph Wiederkehr – etwa jene, Latein-Stunden zugunsten von KI-Unterricht zu kürzen – sorgen für einigen Wirbel. Auch aus Niederösterreich gab und gibt es breite Kritik zu den Vorhaben des „pinken“ Politikers. Im Rahmen ihres Landestags sprach sich auch die AHS-Gewerkschaft gegen die mögliche Reform aus.
Christoph Wiederkehr, seit gut einem Jahr Österreichs oberster Bildungspolitiker, hatte in den vergangenen Wochen gleich mit mehreren Ansagen aufhorchen lassen. Neben jener, die Stundenzahl für Latein an der AHS-Oberstufe zugunsten von Informatik und KI-Unterricht zu senken, etwa auch mit jener, die Volksschulzeit von vier auf sechs Jahre zu verlängern. Gegenüber der NÖN verteidigte Wiederkehr zuletzt seine Pläne: Die Schule müsse stärker auf gesellschaftliche und technologische Entwicklungen reagieren.