Fehler, die in der Vergangenheit passiert sind, möchte man jetzt vermeiden und sich nicht überheben: „Das ist für uns immer die oberste Prämisse: Stabilität und Liquidität geht über alles. Ich mache mir keine Sorgen. Dass die zweite Liga für viele Vereine eine Herausforderung ist, ist unbestritten.“

Aktuell wird der Verein vor allem von ehrenamtlicher Arbeit getragen, das will man sich auch ein Stück weit beibehalten. 

„Nach dem Konkurs haben wir das sogenannte Wacker-Team ins Leben gerufen, das soll bestehen bleiben. Ich glaube, dass uns das Vereinsleben in den letzten Jahren ausgezeichnet hat. Wir wollen bodenständig sein und bleiben“, erklärt der Präsident. Als Gegenleistung bietet der Verein Aufmerksamkeiten wie Freikarten oder Meet-and-Greets.

Effiziente Professionalisierung

Trotzdem wird sich das Team hinter den Kulissen in den kommenden Monaten vergrößern. „Es gibt jetzt schon einige Mitarbeiter, die etwas bezahlt bekommen“, heißt es von Hannes Rauch. Mit den GmbH-Gründungen kommen weitere Personen dazu, man werde aber im einstelligen Bereich bleiben. Schlank und effektiv soll die Management-Struktur sein, betont er.

Möglich wäre auch eine Erweiterung des Vorstandes auf drei Personen, breit genug dafür wäre das Aufgabenportfolio. Viele Prozesse im Hintergrund laufen nicht rein hausintern ab, die Abstimmung mit dem Partner bringt Aufwand mit sich, diverse Abläufe sind noch nicht eingespielt. Wenn in der 2. Liga zusätzliche Reisen und Verpflichtungen dazukommen, bleibt wenig Zeit für Nebenschauplätze.

Aber auch hier sieht man vorerst keinen Handlungsbedarf, das Zweierteam Rauch-Griesebner wurde erst vor einem Jahr auf einer Mitgliederversammlung mit 90 Prozent der Stimmen wiedergewählt.