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New Jersey (USA) – Sean „Diddy“ Combs (56) kommt früher aus dem Gefängnis als bislang erwartet. Der US-Rapper und Musikmogul sitzt zwar weiterhin hinter Gittern, doch sein voraussichtlicher Entlassungstermin wurde erneut nach vorn verschoben. Für den einstigen Hip-Hop-Superstar bedeutet das eine weitere Verkürzung seiner 50-monatigen Haftzeit.
Nach Angaben der US-Gefängnisbehörde Federal Bureau of Prisons soll Sean „Diddy“ Combs nun bereits am 23. Februar 2028 auf freien Fuß kommen. Ursprünglich war seine Entlassung erst für Anfang Juni 2028 vorgesehen. Damit hat sich sein voraussichtlicher Haft-Endtermin um mehr als drei Monate nach vorn verschoben.
BILD beim Diddy-Prozess: „Ich bin geschockt, ich dachte, er sei schuldig“
Quelle: Reuters04.07.2025
Warum wird seine Haftzeit verkürzt?
Offiziell haben die US-Behörden die jüngste Verkürzung von Diddys Haftzeit bislang nicht begründet. Es wird jedoch vermutet, dass der Rapper von Regelungen profitiert, die Häftlingen bei guter Führung sowie der erfolgreichen Teilnahme an Rehabilitations- und Förderprogrammen eine frühere Entlassung ermöglichen.
Der Musikmogul sitzt derzeit im Bundesgefängnis FCI Fort Dix im US-Bundesstaat New Jersey ein. Dort nimmt er nach Medienberichten an einem Drogen-Rehabilitationsprogramm teil. Seine Anwälte hatten die Verlegung in die Einrichtung zuvor ausdrücklich beantragt – unter anderem wegen der angebotenen Therapieprogramme und der vergleichsweise kurzen Entfernung zu seiner Familie. Es ist bereits die dritte Korrektur zugunsten des Musikmoguls: Zunächst wurde seine Freilassung auf den 25. April 2028 vorgezogen, anschließend auf den 15. April 2028.
Verurteilt – aber der Kampf vor Gericht geht weiter
Combs verbüßt derzeit seine 50-monatige Haftstrafe. Im vergangenen Sommer wurde er nach einem Bundesprozess in New York in zwei Fällen wegen der Ermöglichung von Reisen zum Zweck der Prostitution schuldig gesprochen. Seine Anwälte gehen jedoch weiter gegen das Urteil und das Strafmaß vor. Das Verfahren liegt aktuell beim Bundesberufungsgericht in New York. Eine Entscheidung steht aktuell noch aus.