Newsblog zur US-Politik

Trump finanziert Ballsaal doch aus Steuern – Kosten explodieren

Aktualisiert am 16.06.2026 – 17:37 UhrLesedauer: 22 Min.

urn:newsml:dpa.com:20090101:260530-935-1374979Vergrößern des Bildes

US-Präsident Donald Trump bei der Vorstellung der Pläne für seinen Ballsaal: Die Kosten haben sich wohl verdreifacht und sollen von den US-Bürgern getragen werden. (Quelle: Jacquelyn Martin)

Jetzt neu bei t-online:

Schriftgröße anpassen!

Artikel teilen

Der Ballsaal am Weißen Haus könnte die US-Bürger 300 Millionen Dollar kosten. Trump will den Druck auf Moskau wieder erhöhen. Alle Entwicklungen im Newsblog.

Trump lässt Ballsaal doch mit Steuern finanzieren – Kosten verdreifacht

Der Ballsaal von US-Präsident Donald Trump neben dem Weißen Haus wird laut einem Pressebericht deutlich teurer als bisher bekannt und dürfte die Steuerzahler deutlich belasten. Die „Washington Post“ berichtete am Dienstag, die Baufirma beziffere die Kosten inzwischen auf 600 Millionen US-Dollar (umgerechnet 517 Millionen Euro) – drei Mal so viel wie von Trump ursprünglich angegeben.

Der Präsident hatte behauptet, das Projekt sei für die Steuerzahler kostenfrei und werde vollständig durch ihn selbst und Sponsoren finanziert. Dem Bericht zufolge geht aus Unterlagen der Baufirma Clark Construction vom März aber hervor, dass die Trump-Regierung die Hälfte der 600 Millionen US-Dollar aus Steuermitteln begleichen will.

Ein Sprecher des Weißen Hauses erklärte auf Anfrage der „Washington Post“: „Präsident Trump und großzügige amerikanische Patrioten finanzieren den Ballsaal mit rund 400 Millionen Dollar, wodurch ein sicherer und angemessener Veranstaltungsort für Präsidenten für kommende Generationen geschaffen wird.“ Zu Fragen nach Steuermitteln und den mutmaßlich steigenden Kosten nahm der Sprecher keine Stellung.

„Leg dich ruhig mit mir an“: Newsom holt zum Schlag gegen Trump aus

Kaliforniens Gouverneur Gavin Newsom gerät ins Visier von Trumps Justizministerium. Doch der Demokrat schlägt zurück. Lesen Sie den ganzen Artikel hier.

Trump äußert sich zu ausgesetzten Sanktionen gegen Russland

US-Präsident Donald Trump will ausgesetzte Sanktionen gegen russische Ölexporte wieder in Kraft setzen. Die USA würden „bald in der Lage sein“, dies zu tun, sagte Trump am Dienstag beim G7-Gipfel im französischen Evian. Die G7-Staats- und Regierungschefs hatten zuvor beschlossen, den Druck auf Russland im Ukraine-Krieg zu verstärken und hatten zusätzliche Sanktionen im Energiebereich angekündigt.

EU-Parlament entscheidet über Umsetzung von US-Zolldeal

Das Europaparlament entscheidet am Dienstag (ab 12.30 Uhr) über die Umsetzung der Zollvereinbarung mit den USA aus dem vergangenen Jahr. Die Abgeordneten stimmen in Straßburg über eine zeitweise Abschaffung der europäischen Zölle auf US-Industrieprodukte ab. Das Gesetz enthält eine Notfallklausel: Falls US-Präsident Donald Trump seine Zölle wieder erhöht, kann die EU-Kommission die Zollabschaffung wieder aussetzen.

Die Abschaffung geht auf eine Vereinbarung zurück, die EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen im vergangenen August mit Trump geschlossen hatte. Die Umsetzung dauerte auf EU-Seite mehrere Monate, zum wachsenden Unmut in Washington. Trump setzte der EU eine Frist am 4. Juli. Bis dahin muss der Rat der 27 EU-Länder das Gesetz noch formal absegnen.

Kurz nach dem Start: US-Bomber vom Typ B-52 stürzt in Kalifornien ab

Seit Jahrzehnten bilden die B-52-Bomber das Rückgrat der US-Luftstreitkräfte. Nun ist eine der Maschinen in Kalifornien abgestürzt. Lesen Sie den ganzen Artikel hier.