Barbara Kasper bei der Verabschiedung mit dem Team des Friedensbüros

Auch die Gleichstellung von Frauen war ihr stets ein besonderes Anliegen. Von 1995 bis 1998 war sie als Nachfolgerin von Grete Schurz die zweite unabhängige Grazer Frauenbeauftragte. Für ihr langjähriges Wirken wurde sie 2021 mit dem Grazer Menschenrechtspreis ausgezeichnet. In der damaligen Laudatio wurde ihr unermüdlicher ehrenamtlicher Einsatz für Frieden und Menschenrechte auf kommunaler Ebene besonders hervorgehoben.

„Mir ist bewusst, dass ich das Glück habe, in Friedenszeiten und in einem Sozialstaat aufgewachsen zu sein. Da hat man das Gefühl, man muss etwas zurückgeben. Wir sind aber noch nicht am Ende und müssen noch eine ganze Menge für diese Stadt, dieses Land und diese Welt tun“, betonte Barbara Kasper bei ihrer Verabschiedung.

Ganz verabschieden wird sich Barbara Kasper allerdings nicht: Dem Friedensbüro bleibt sie weiterhin als Ehren- und Beiratsmitglied verbunden. Darüber hinaus engagiert sie sich weiterhin in zahlreichen Initiativen für Menschenrechte, Demokratie und gesellschaftlichen Zusammenhalt.