Mit dem offiziellen Spatenstich am Tummelplatz fiel der Startschuss für die umfassende Neugestaltung eines zentralen Platzes in der Innenstadt. Hier entsteht grüner Stadtraum mit hoher Aufenthaltsqualität – ein neues „Freiluft-Wohnzimmer“ mitten in Graz.

Vizebürgermeisterin Judith Schwentner nahm gemeinsam mit Bezirksvorsteher Alfred Strutzenberger, Stadtbaudirektor Bertram Werle, den Architekt:innen Julia Fröhlich, Wolfgang Timmer und Martin Konrad sowie David Steinwidder von der Baufirma Granit symbolisch die Schaufel in die Hand – als Zeichen dafür, dass am Tummelplatz nun etwas Neues wachsen kann. Begleitet wurde der Spatenstich von Stadtplanungschef Bernhard Inninger, Daniela Bischof von der Abteilung Grünraum und Gewässer sowie Projektleiter Vladimir Strecansky aus der Stadtbaudirektion.

Vizebürgermeisterin Judith Schwentner:  „Der Tummelplatz ist heute ein Ort, an dem viele Menschen täglich unterwegs sind – zum Einkaufen, für Erledigungen oder einfach auf ihren Wegen durch die Stadt. Mit der Neugestaltung kommt etwas Entscheidendes dazu: Raum zum Bleiben. Mehr Grün, mehr Abkühlung und Plätze zum Sitzen, Begegnen und Durchatmen. Ich bin überzeugt, dass hier ein Platz entsteht, auf den Graz stolz sein kann.“

Stadtbaudirektor Bertram Werle: „In den kommenden Monaten tummeln sich hier noch Bagger und Bauarbeiter – bald sind es aber wieder die Grazerinnen und Grazer. Denn hier wächst die Fußgängerzone um ein gutes Stück und mit 35 neuen Bäumen auch eine durchdachte Beschattung. Wir bauen hier nicht nur um, wir bauen Aufenthalts- und Lebensqualität – und damit einen Platz der Zukunft.“

Das Architekt:innenteam Julia Fröhlich, Wolfgang Timmer und Martin Konrad: „Wir freuen uns, dass nach einer intensiven und komplexen Planungsphase nun die Umsetzung der Neugestaltung des Tummelplatzes beginnt. Sie ist das Ergebnis einer kooperativen und lösungsorientierten Zusammenarbeit aller Projektbeteiligten – insbesondere mit den Verantwortlichen der Stadt Graz, der Stadtbaudirektion, dem Stadtplanungsamt und den zuständigen Fachabteilungen. Dabei konnten die gestalterischen und funktionalen Qualitäten des Wettbewerbsentwurfs gesichert und weiterentwickelt werden. Die besondere Qualität des Projekts liegt in der Verbindung von urbanem Platzraum und sorgfältig gesetztem Grünraum – oberirdisch im Zusammenspiel vielfältiger Nutzungen und im Untergrund in der Integration eines zeitgemäßen Regenwassermanagements sowie der vielfältigen infrastrukturellen Anforderungen der Leitungsträger.“