Im dritten Beobachtungszeitraum zwischen 11. und 18. Juni des Gemeinderatswahlkampfes 2026 wurden von den zur Wahl stehenden Gruppen soweit ersichtlich vier Diskurse mit Menschenrechtsbezug geführt:

Die gesellschaftspolitischen Anliegen reichen von konsequentem Genderbudgeting bis zur umfassenden Daseinsvorsorge. In der Bildung bleiben die Platzgarantie in der Kinderbetreuung und eine Sprachoffensive die Themenschwerpunkte. Stark betont wurde in dieser Periode eine barrierefreie und sichere Infrastruktur, insbesondere Gehsteige. Gegen Hitze und deren gesundheitliche Auswirkungen können sich nicht alle gleich gut schützen. Soziale Aspekte des Hitzeschutzes stehen in Graz im Fokus der Gesundheitspolitik.

Gerald Grosz publiziert in sozialen Medien mit großer Reichweite menschenrechtswidrige, rassistische und fremdenfeindliche Inhalte mit einer Wahlempfehlung für die FPÖ.

Insgesamt wird dem Grazer Wahlkampf aus menschenrechtlicher Sicht für den dritten Berichtszeitraum eine grüne Ampel vom Menschenrechtsbeirat vergeben.