Das Projekt zeigt eine Verschiebung, die sich in der Schalungsbranche seit Jahren abzeichnet. Anbieter wie Peri sind im Infrastrukturbau zunehmend nicht mehr nur Materiallieferanten, sondern werden zu Engineering- und Abwicklungspartnern, die mit eigenen Statikern, Logistikern und Projektkoordinatoren in den Bauablauf des Auftragnehmers eingebunden sind.

„Peri hat sich in den vergangenen Jahren zunehmend vom reinen Materiallieferanten zum kompetenten Komplettanbieter entwickelt. Neben der Bereitstellung von Schalungs- und Gerüstsystemen spielen heute insbesondere unsere Dienstleistungen eine zentrale Rolle, von der technischen Bearbeitung über statische Lösungen und Montageleistungen bis zur Betreuung durch unsere Richtmeister direkt vor Ort. Gerade bei komplexen Infrastrukturprojekten zeigt sich, wie wichtig diese ganzheitliche Unterstützung ist. Es geht längst nicht mehr nur um Material, sondern um partnerschaftliche Projektbegleitung über den gesamten Bauablauf hinweg.“ — Peter Radel, Geschäftsführer Peri Österreich

Für Linz-Wels BL 1.2 ist das die wirtschaftlich rationale Konstellation. Hochtief und Hasenöhrl bauen, Peri liefert das, was dafür im Untergrund und am Bauteil sichtbar wird, von der ersten statischen Berechnung bis zur Beratung beim Sichtbetondetail. Die Qualität des fertigen Bauwerks entsteht nicht erst beim Betonieren, sondern lange davor, in der gemeinsamen Planung des Schalungsbilds.

Wenn 2030 die ersten viergleisigen Züge durchfahren, werden die Reisenden von alldem nichts sehen. Sie werden Bauwerke passieren, deren Oberflächen einheitlich aussehen, deren Fugen sauber sind und deren Ankerstellen in einem regelmäßigen Raster sitzen. Genau das ist im Bahninfrastrukturbau die schwerste Disziplin: unsichtbar zu sein und trotzdem konsistent.