Der letzte Supergirl-Film ist über 40 Jahre her. Danach gab es vor über zehn Jahren noch eine Supergirl-Serie. Nun kommt endlich eine brandneue Kara ins Kino, die uns schon letztes Jahr im DCU-Film Superman vorgestellt wurde und von House of the Dragon-Star Milly Alcock gespielt wird.
Der reguläre Filmstart erfolgt hierzulande kommende Woche am 25. Juni, erste Reaktionen von den Pressevorführungen in den USA erreichen uns aber schon jetzt zum neuen Supergirl-Streifen von Craig Gillespie.
Supergirl: Superheldinnen-Spaß mit tollen Figuren und faulem Mundwerk?
Filmkritiker Simon Thompson von der L.A. Times schrieb auf X: „Supergirl ist kein Klassiker, aber es macht spaßig Tempo und trifft die meisten Ziele, die es anpeilt. Milly Alcock ist großartig als die titelgebende Heldin und [Jason] Momoas Lobo macht richtig Spaß. Weitere große Pluspunkte sind die Action, der Humor und wenn es sich auf physische Produktion konzentriert. Produktion und Kostümdesign sind [Daumen hoch].“
Ähnlich positiv klingt Rachel Leishman von The Mary Sue und Collider: „Supergirl ist alles, was ich mir erhofft habe. Mädchen können messy sein und das rockt! Kara ist nicht ihr Cousin und ich fand es super, wie dieser Film das klarstellt. Sie ist eine andere Art von Heldin und in jeder Hinsicht perfekt.“
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Schmutzig wie ein dystopischer Sci-Fi-Klassiker?
Filmjournalist Mike Ryan (Huff Post u.a.) wurde angenehm überrascht und vergleicht den Film sogar mit einem Sci-Fi-Klassiker: „Supergirl ist überhaupt nicht das, was ich erwartet habe. Ich hatte auch angenommen, dass ‚Superheldinnen-Weltraumfilm mit Needle Drops‘ einen ähnlichen Ton wie [Guardians of the Galaxy] oder sogar Superman haben würde. Stattdessen sieht er mehr aus und spielt sich eher wie ein Mad Max-Film, mit schmutzigen Welten, ekligen Bösewichten und einer selbstzerstörerischen Heldin.“
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Sein Kollege Matt Jarbo hatte hingegen Spaß mit der Hauptakteurin, weniger aber mit dem Antagonisten: „Milly Alcock ist toll, aber der Film braucht Zeit, um in Fahrt zu kommen. Die Action funktioniert, aber der Bösewicht ist schwach.
Es ist lustig, seltsam und energiegeladen, aber es ist nicht so gut wie Superman.“
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Klingt insgesamt nach einem amüsanten Sommer-Blockbuster mit ein paar Macken, der einen richtig abholt, solange man sich darauf einlässt, dass diese Kara ein fehlerbehaftetes Chaos-Girl ist.
Nächste Woche könnt ihr dann auch unseren Film-Check zum neuen Supergirl-Film auf Moviepilot lesen und erfahren, was wir von Karas DC-Soloabenteuer halten.