Newsblog zum Krieg in Nahost
Iran droht europäischen Staaten
Aktualisiert am 03.03.2026 – 13:35 UhrLesedauer: 38 Min.
Iranischer Außenminister Araghtschi: Das Außenministerium droht. (Quelle: Tatyana Makeyeva/Pool AFP/dpa/dpa-bilder)
Der Iran spricht eine Drohung aus. Die US-Botschaft in Saudi-Arabien soll von Drohnen getroffen worden sein. Alle Entwicklungen im Newsblog.
Die Hisbollah im Libanon hat Israel mit einem erneuten offenen Krieg gedroht. Die „Ära der Geduld ist vorbei“, sagte der hochrangige Hisbollah-Funktionär Mahmud Komati in einer Mitteilung der Organisation. Lange Zeit habe sich die Hisbollah zurückgehalten. Doch der Staat sei nicht in der Lage, das Land vor den anhaltenden israelischen Angriffen zu schützen.
„Wir können die Tötung unserer Bürger und die Zerstörung unserer Häuser nicht länger dulden“, sagte Komati. Wenn Israel eine Konfrontation suche, „dann soll es ein offener Krieg sein“.
Das iranische Regime droht mit Minen in der Straße von Hormus, sollten die USA und Israel ihre Angriffe fortsetzen. Aber damit würde der Iran sich selbst und Verbündeten wie China schaden. Lesen Sie hier mehr dazu.
Am vierten Tag des US-israelischen Krieges gegen den Iran haben die iranischen Revolutionsgarden massive Vergeltungsschläge angekündigt. „Der Feind muss mit anhaltenden Vergeltungsschlägen rechnen; das Tor zur Hölle wird sich für die USA und Israel weiter und weiter öffnen“, sagte Gardensprecher Ali Mohammad Naini am Dienstag im staatlichen Fernsehen.
Die iranischen Streitkräfte gaben derweil neue Drohnenangriffe auf Israel und einen US-Militärstützpunkt in Katar bekannt. Die Armee habe „Militärgebiete des zionistischen Regimes“ sowie die „Stützpunkte der US-Streitkräfte in Al-Udeid“ mit „zerstörerischen Kampfdrohnen“ angegriffen, berichtete die Tageszeitung „Schargh“ unter Berufung auf die Armee. Lesen Sie hier mehr dazu.
Das UN-Büro für Menschenrechte fordert eine Untersuchung der Bombardierung einer Mädchenschule im Iran. Der Hochkommissar für Menschenrechte, Volker Türk, verlange eine unparteiische Aufklärung des „schrecklichen“ Vorfalls, teilt Sprecherin Ravina Shamdasani in Genf mit. Die Verantwortung für die Untersuchung liege bei den Streitkräften, die den Angriff verübt hätten. Iranischen Staatsmedien zufolge waren bei dem Angriff auf die Schule in Minab im Süden Irans am Samstag über 160 Menschen getötet worden. US-Außenminister Marco Rubio hat bereits erklärt, die US-Truppen würden „nicht absichtlich eine Schule ins Visier nehmen“.
