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Bochum – Der VfL Bochum hat wieder auf dem Transfermarkt zugeschlagen! Vor dem Trainingsstart am 25. Juni und dem ersten „Testspiel“ gegen die Vonovia Allstars ist die Innenverteidigung des Pottklubs nahezu vollständig. BILD erfuhr: Michael Steinwender (26) hat einen Vertrag bis 2029 unterschrieben. Der Österreicher kommt vom Schottland-Klub Heart of Midlothian FC. Da sein Arbeitspapier dort noch bis 2028 läuft, zahlt der VfL nach BILD-Info eine Ablöse im mittleren sechsstelligen Bereich. Schottische Medien berichteten zuerst über das Interesse aus Bochum.
Steinwender ist damit der sechste Transfer. Und der erste, für den der Pottklub Geld auf den Tisch legt. Erst vor wenigen Tagen präsentierte der VfL mit Yiğit Karademir (22/von Osnabrück) einen weiteren Innenverteidiger, der die Rolle des Herausforderers einnehmen soll. Nach aktuellem Stand hat Bochum mit den beiden Neuzugängen und Philipp Strompf (28) drei Innenverteidiger unter Vertrag. Bei Noah Loosli (29) ist die Entscheidung aktuell noch offen.
Steinwender ist flexibel einsetzbar
Vorteil für Steinwender: Er kam in der vergangenen Saison sowohl im Zentrum als auch als Rechtsverteidiger zum Einsatz. Für den schottischen Klub absolvierte er 35 Pflichtspiele, stand dabei 21-mal in der Startelf. Das ist gut für Bochum, denn durch den Abstieg und den verpassten Aufstieg schmilzt das Budget. Auch deshalb haben die Verantwortlichen um Simon Zoller (34) Profis im Visier, die für einen schmalen Taler zu haben sind und im besten Fall auf mehreren Positionen zum Einsatz kommen können.
Bitter für die Ösi-Kante (1,90 Meter): Mit seinem Ex-Klub verpasste er um Haaresbreite die schottische Meisterschaft. Im entscheidenden Spiel kassierte Steinwender, der über 90 Minuten auf dem Platz stand, eine späte 1:3-Niederlage gegen Celtic Glasgow, das sich somit den Titel schnappte.
Donnerstag bittet Rösler zum Trainingsauftakt
Cheftrainer Uwe Rösler (57) hat somit ein weiteres Puzzlestück für die kommende Saison. Der Pottklub hat das große Ziel, besser abzuschneiden als das in der vergangenen Spielzeit der Fall war. Dafür hat Rösler die wichtige Aufgabe, nach dem XXL-Umbruch wieder ein Team zu formen. Am kommenden Donnerstag um 10 Uhr im Ruhrstadion können die VfL-Fans das erste Mal der neuen Mannschaft zuschauen und sich selbst überzeugen.