Vor 27 Jahren hat die Firma Hartlauer ihren Sitz in Graz gegründet. Die Räumlichkeiten in der Annenstraße wurden im Laufe der Zeit zu klein, und so entschied sich das Unternehmen, in den Grazer Westen zu siedeln. Zu diesem Zweck wurde ein Gebäude der Firma Anton Paar langfristig angemietet. Mit der Investition von 2,5 Millionen Euro entstand so eine der modernsten Hörgerätefertigungen Europas.

Seit nunmehr einem Monat arbeiten die 50 Damen und Herren nun an ihren neuen, hochmodernen Arbeitsplätzen auf 1.558 m² und fertigen qualitativ hochwertige Hörgeräte. Ein stark wachsender Sektor, auf den das Unternehmen künftig neben der Optik setzt, während man den Bereich Fotografie langsam auslaufen lässt.

Robert F. Hartlauer bedankte sich bei allen Mitarbeiter:innen für deren tägliches Engagement und die perfekte Umsetzung der Übersiedelung. Er erinnerte sich an einen Satz, den er einmal gehört hatte und der ihm in Erinnerung blieb: „Nichts zu hören, trennt einen von den Menschen. Das Abgleiten in die Einsamkeit ist die Folge.“ Dass es soweit gar nicht kommt, dafür sorgt sein Unternehmen mit bis zu 170.000 Hörgeräten pro Jahr. Allein am neuen Standort in der Ankerstraße werden es bis Jahresende mehr als 30.000 Otoplastiken, wie der Fachbegriff lautet, sein. 

Bürgermeisterin Elke Kahr gratulierte Hartlauer und seinen Mitarbeiter:innen zum gelungen neuen Firmensitz und betonte, dass solche klaren Bekenntnisse zum Wirtschaftsstandort Graz, enorm wichtig seien. Kahr zeigte sich von der Firmengeschichte beeindruckt und betonte: „Großartig, wie gut sie familiär eingebettet sind und was für ein tolles Team sie hier hinter sich haben.“ Es sei die Produktion von Hörakustikgeräten ein Dienst am Menschen. Als Bürgermeisterin treffe sie so viele Menschen und wisse, wie wichtig es ist, gut hören zu können: „Was man hört, muss auch ankommen.“