Mietverträge werden immer öfter befristet

Mietverträge werden immer öfter befristet

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APA/THEMENBILD

Trotz Mietpreisbremse zahlen Mieterinnen und Mieter laut Arbeiterkammer häufig unrechtmäßig zu hohe Mieten. „Es tun sich am Wohnungsmarkt zum Teil schreckliche Dinge – unfair ist hier noch ein Hilfsausdruck“, sagte Thomas Ritt, Leiter der zuständigen AK-Abteilung, am Dienstag in Wien. Dabei seien Befristungen der „Kern dieses Mietwuchers“, sie machten Mieter „unsicher und erpressbar“. Allein 2025 beliefen sich die Überbezahlungen laut AK österreichweit auf rund 168 Mio. Euro.

Die vor zwei Jahren eingeführte Mietpreisbremse sollte den Schutz und die finanzielle Entlastung der Mieterinnen und Mieter gewährleisten. Zwar greife sie bei bestehenden Mietverträgen, doch die Mieten stiegen im vergangenen Jahr dennoch um 4,8 Prozent – vor allem durch Neuvermietungen, sagte Ritt. Neben Neubauten seien vor allem befristete Mietverträge problematisch, da diese immer wieder neu vermietet würden. Diese Befristungen ermöglichten erst den „Mietwucher“, da viele Mieterinnen und Mieter aus Angst vor einem Wohnungsverlust davor zurückschreckten, gegen unrechtmäßig hohe Mieten rechtlich vorzugehen, betonte er.