Kritik an der Entnahme vom WWF
Der Wolf war mit einem Sender eines italienischen Forschungsprojektes versehen, wie die zuständige Landesregierung mitteilte. Die zuständige Forschungseinrichtung sei vom Land Tirol umgehend informiert worden. Kritik an der Entnahme kam unter anderem vom WWF (World Wildlife Fund), der in einer Stellungnahme das Vorgehen als schweren Rückschlag für die Wissenschaft und als Sinnbild für die überzogene Abschusspolitik der Tiroler Landesregierung bezeichnet. „Während Italien die Wanderbewegungen der Wölfe erforscht, schießt Österreich Tiere aus solchen Monitoringprojekten ab. Diese Schieflage sollte die Landesregierung zum Anlass nehmen, ihren Feldzug gegen eine geschützte Art dringend zu überdenken“, wird Christian Pichler vom WWF beim „ORF“ zitiert.