Oscar Isaac (Dune), Gerard Butler (300), Gal Gadot (Wonder Woman), Jason Momoa (Aquaman), John Malkovich (Ripley’s Game), Al Pacino (Heat), Martin Scorsese (Casino) und Franco Nero (Django) haben zusammen einen Film gedreht und er existiert wirklich. Das Resultat mit dem Titel In the Hand of Dante stammt von Schmetterling und Taucherglocke-Regisseur Julian Schnabel und feierte bereits 2025 Weltpremiere beim Filmfestival in Venedig.
Dort entpuppte sich das über zweieinhalb Stunden lange Historienepos als komplettes Bizarro-Fest. Ab heute, 24. Juni 2026, könnt ihr das Hollywood-Aufgebot beim Streaming-Dienst Netflix im Abo schauen.
Geballte Star-Power in absurdem Historienepos bei Netflix: Darum geht es in In the Hand of Dante
Der Film basiert auf dem gleichnamigen Roman von Autor Nick Tosches aus dem Jahr 2002. Die Handlung unterteilt sich in zwei Zeitebenen, die 700 Jahre umspannen. Während Isaac kurz vor dem 11. September 2001 den Dante-Verehrer Nick Tosches spielt, der an ein angebliches Originalmanuskript seines Helden gelangt, schlüpft er gleichzeitig in die Rolle des Dichters selbst, der im 14. Jahrhundert an der Vollendung seiner legendären Göttlichen Komödie arbeitet.
Wie Butler in einer Doppelrolle als Killer Louie sowie Papst Bonifatius VIII. (!) in die ganze Geschichte passt und wie lange die Auftritte von Mega-Stars wie Al Pacino und der Regie-Legende Martin Scorsese als Gandalf-Lookalike wirklich dauern, müsst ihr schon selbst herausfinden.
Beim US-Kritikenaggregator Rotten Tomatoes kommt In the Hand of God auf einen negativen Wertungsschnitt von nur 43 Prozent. Moviepilot-Chefredakteurin Jenny Jecke war bei der Weltpremiere des Films letztes Jahr auch dabei und schreibt in ihrer Review zum Film unter anderem:
Gerard Butler findet sich hingegen in einer verlorenen Episode von Die Sopranos wieder, in der Tony mit einem skurrilen Killer nach Italien reist und ein paar Bibliothekare und Gangster abmurkst, weil sie keine Zeugen zurücklassen dürfen. Butler erkennt den Auftrag und erfüllt ihn. Er saugt die Pulp-Monologe seines Killers hungrig auf, wirkt mit seiner Stinktier-Frisur komplett lächerlich und bewahrt seinem Louie trotzdem die nötige Bedrohlichkeit. Im Alleingang rettet er Julian Schnabel vor der filmischen Vollkatastrophe.
Die erste Frage, die sich nach In the Hand of Dante stellt, ist: Wie konnte es zu diesem Film kommen? Und die zweite lautet: Warum hat Gerard Butler eigentlich noch nicht mit Quentin Tarantino gedreht?Mehr zu Gerard Butler:
Wer nach In the Hand of Dante mehr von Gerard Butler sehen will, hat bei Netflix tatsächlich eine große Auswahl. Die Moviepilot-Community liebt Gesetz der Rache am meisten, während Rom Com-Fans P.S. Ich liebe dich gefallen dürfte und Katastrophen-Gucker:innen auf Greenland oder Olympus Has Fallen zurückgreifen können.