16.28 Uhr: Kein Krawattenzwang beim Schlossgartenfest ist Erlangen

Das traditionelle Erlanger Schlossgartenfest findet am Samstag trotz der vorhergesagten großen Hitze statt. Das teilte die Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) mit, die das Fest organisiert. Statt in festlicher Abendgarderobe genüge es, wenn die Gäste in diesem Jahr in festlich-sommerlicher Garderobe feiern, heißt es. Die Veranstaltung gehört zu den größten Gartenfesten Europas.

15.50 Uhr: Krankenhäuser rufen zu mehr Achtsamkeit bei Hitze auf

Die Kliniken in Bayern sehen sich gerüstet für Patientinnen und Patienten, die am Wochenende mit hitzebedingten Beschwerden eingeliefert werden. Man sei routinemäßig darauf eingestellt, entsprechend mehr Menschen zu behandeln, teilte die bayerische Krankenhausgesellschaft mit. Vor allem ältere Menschen, Kinder, Schwangere und Menschen mit chronischen Vorerkrankungen seien bei Hitze besonders gefährdet. Das gelte auch für Pflegebedürftige und für Menschen, die allein lebten.

14.58 Uhr: Krankenhäuser behandeln vermehrt Hitze-Notfälle

Viele Krankenhäuser in Deutschland verzeichnen eine Zunahme von Patienten mit hitzebedingten Beschwerden. Die Situation in den Notaufnahmen bleibt aber beherrschbar, wie eine Umfrage des Evangelischen Pressedienstes (epd) unter großen Kliniken ergab. An der Uni-Klinik Mainz etwa wurden in dieser Woche 160 bis 180 Patienten am Tag aufgenommen gegenüber 130 bis 140 zuvor. Betroffen seien vor allem ältere Menschen und Patienten mit Vorerkrankungen, hieß es. Das Klinikum Stuttgart berichtet von einer „veränderten Krankheitslast mit täglich 20 bis 30 zusätzlichen Behandlungen von Menschen, die wegen Folgen der Hitze akut Hilfe brauchen“.

14.56 Uhr: Hitze – Französische Regierung befürchtet zahlreiche Todesfälle

Nach einer Woche mit Extremtemperaturen rechnet die französische Regierung damit, dass zahlreiche Menschen wegen der Hitze in ihren eigenen vier Wänden ums Leben gekommen sind. „Wir sind besorgt über landesweite Todesfälle zu Hause“, erklärte das Gesundheitsministerium. Zahlen dazu lagen zunächst nicht vor. Die jüngste Hitzewelle hat in ihrer Ausdehnung und Intensität bereits eine Hitzewelle von 2003 übertroffen, die in Frankreich zu 15.000 Todesfällen geführt hatte.

14.55 Uhr: Hitze bremst die Straßenbahnen in Nürnberg aus

Die aktuelle Hitzewelle hat auch Auswirkungen auf den Betrieb der Nürnberger Straßenbahnen. Wegen aufgeheizter Gleise hat der städtische Verkehrsbetrieb VAG an mehreren Streckenabschnitten sogenannte Langsamfahrstellen eingerichtet. Betroffen seien vor allem die Innenstadt und einige Bereiche in der Südstadt, sagte eine VAG-Sprecherin dem BR. An den fraglichen Stellen dürfen die Bahnen vorerst nur mit maximal 30 Stundenkilometern fahren. Sonst ist bis zu Tempo 50 erlaubt. Zuerst hatten die „Nürnberger Nachrichten“ darüber berichtet.

13.18 Uhr: Pride-Parade in Paris wegen Hitze abgesagt

Wegen der anhaltenden Hitzewelle fällt die Pride-Parade in Paris am Samstag aus. Man wolle kein Gesundheitsrisiko eingehen, hieß es von den Veranstaltern. Es werde nun ein Termin im September in den Blick genommen. Im vergangenen Jahr nahmen nach Angaben der Organisatoren rund 500.000 Menschen an der Pride-Parade teil.

13.16 Uhr: Kirchen in Bayern sagen Veranstaltungen wegen Hitze ab

Wegen der erwarteten extremen Hitze am Wochenende sind in Bayern zahlreiche Veranstaltungen abgesagt worden. Auch etliche kirchliche Veranstaltungen sind betroffen, etwa Freiluft-Gottesdienste, Chorkonzerte oder Wallfahrten. Die bayernweite Aktion „Einfach heiraten“ der evangelischen Landeskirche am heutigen Freitag soll hingegen wie geplant stattfinden, hitzebedingte Absagen von Kirchengemeinden gab es laut Landeskirche keine.

12.30 Uhr: Forstbetrieb Nürnberg warnt vor „sehr hoher Waldbrandgefahr“

Vor einer sehr hohen Waldbrandgefahr rund um Nürnberg und Erlangen warnt der Forstbetrieb Nürnberg der Bayerischen Staatsforsten. Laut dem Deutschen Wetterdienst DWD werde in weiten Teilen Frankens und Bayerns die höchste Warnstufe 5 erreicht, flächendeckend könne von Stufe 4 ausgegangen werden, teilte der Forstbetrieb mit.

Besonders kritisch sei der Zustand der bodennahen Schichten im Wald: Durch die geringen Niederschläge der vergangenen Wochen seien Laub, Nadeln, Gras und Humus sehr trocken. Schon ein Funke könne ausreichen, um einen Brand auszulösen. Meist entstünden solche Brände durch menschliche Unachtsamkeit – etwa weggeworfene Zigaretten, offenes Feuer oder heiße Katalysatoren von Fahrzeugen.

12.27 Uhr: Hitzewelle steuert auf Rekord zu und könnte mit Knall enden

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) sagt für Sonntag Temperaturren von bis zu 42 Grad vorher – damit könnte der Allzeit-Temperaturrekord gebrochen werden. Schon am heutigen Freitag wird es teilweise extrem heiß. „Verbreitet erreichen die Höchstwerte 36 bis 40 Grad. Lokal sind auch 41 Grad möglich“, sagte DWD-Meteorologe Markus Eifried. In der Nacht zu Samstag sind über den westlichen Mittelgebirgen und im äußersten Westen ganz vereinzelte Gewitter nicht ausgeschlossen. Die Gefahrenkarte zeigt am Sonntag für ganz Deutschland Gefahr für schwere Gewitter. 

11.52 Uhr: 24-Jähriger stirbt bei Badeunfall in See

Ein 24-Jähriger ist bei einem Badeunfall im Emmeringer See (Landkreis Fürstenfeldbruck) gestorben. Der Mann konnte nur noch leblos aus neun Metern Tiefe geborgen werden, wie die Polizei mitteilte. Demnach war zuvor gemeldet worden, dass Kleidung am Ufer des Sees liegt, was eine Suchaktion auslöste. Für eine Fremdeinwirkung gebe es keine Anhaltspunkte. Die Polizei geht derzeit von einem tragischen Badeunfall aus.

11.23 Uhr: Städtetag fordert Aufwertung des Hitzeschutzes in Kommunen

Angesichts der anhaltend hohen Temperaturen fordert der Deutsche Städtetag eine Aufwertung des Hitzeschutzes in den Kommunen. Derzeit seien dies lediglich freiwillige Aufgaben, die „nur aus den Geldern bezahlt werden, die am Ende überhaupt noch übrig bleiben“, sagte der Städtetags-Vizepräsident und Saarbrücker Oberbürgermeister Uwe Conradt (CDU) am Freitag dem RBB-Inforadio. Er warb dafür, den Hitzeschutz zu einer kommunalen Pflichtaufgabe zu machen. „Und dann müssen entsprechend auch die Gelder bereitgestellt werden“, argumentierte Conradt.

11.19 Uhr: Hitze belastet Tiere – Veterinäramt Mühldorf warnt Tierhalter

Die Hitze macht nicht nur Menschen zu schaffen – auch Tiere brauchen jetzt besonderen Schutz. Das Veterinäramt Mühldorf a. Inn erinnert deshalb alle Halterinnen und Halter von Nutztieren daran, ihre Tiere in diesen Tagen besonders gut im Blick zu behalten. Das gilt für landwirtschaftliche Betriebe genauso wie für Hobbyhaltungen – also zum Beispiel für Pferde, Rinder, Schafe, Ziegen oder Geflügel. Besonders wichtig ist jetzt: Die Tiere müssen jederzeit genug frisches und sauberes Wasser haben.

10.52 Uhr: Musikfestival in den Niederlanden wegen Hitze abgebrochen

Wegen der großen Hitze ist das Hardstyle-Festival Defqon.1 im niederländischen Biddinghuizen vorzeitig beendet worden. Die Veranstalter forderten die Besucher auf, den Campingplatz zu verlassen. Das Festival mit mehr als 70.000 Gästen pro Tag hatte am Donnerstag begonnen und sollte ursprünglich bis Sonntag dauern.

10.21 Uhr: 55 Tote bei Badeunfällen seit Beginn der Hitzewelle in Frankreich

Seit Beginn der aktuellen Hitzewelle sind in Frankreich nach Behördenangaben mindestens 55 Menschen bei Badeunfällen ums Leben gekommen. Etwa zwei Drittel der Vorfälle ereigneten sich an unbewachten oder illegalen Badestellen, wie Sportministerin Marina Ferrari mitteilte. Es wird befürchtet, dass die Zahl der Todesfälle weiter steigt. Vor allem bei jungen Menschen ist die Abkühlung in Flüssen und Kanälen verbreitet, obwohl das Baden dort häufig verboten ist. Nach wiederholten Spannungen zwischen Polizei und Jugendlichen hat die Stadt Paris inzwischen eine offizielle Badestelle am Canal Saint-Martin eingerichtet.

09.44 Uhr: Mehrheit der Kliniken laut Verband ohne Klimaanlagen für Patienten

Klimaanlagen in Patientenzimmern sind in deutschen Krankenhäusern nach Angaben des Marburger Bundes weiterhin die Ausnahme. Nur etwa ein Drittel der Kliniken verfüge über klimatisierte Zimmer, sagte die Vorsitzende Susanne Johna im ZDF-Morgenmagazin. Klimatisiert seien meist nur Intensivstationen sowie Bereiche wie Operationssäle und Radiologie. Teilweise würden Angehörige gebeten, Kühlakkus mitzubringen, um Patienten vorübergehend Erleichterung zu verschaffen.

09.39 Uhr: Großer Andrang – Volkach muss zeitweise Einlass ins Freibad regeln

Wegen des großen Besucherandrangs muss das neue Freibad in Volkach bei Bedarf den Einlass vorübergehend begrenzen. Das teilte die Stadt mit. Grund sei, dass an stark besuchten Tagen die zulässige Zahl der Badegäste zeitweise erreicht oder überschritten werde. Um die Sicherheit der Badegäste zu gewährleisten, werde bei Erreichen der Kapazitätsgrenze vorübergehend ein Einlass-Stopp verhängt. Das sei nötig, um die Badeaufsicht sowie den hohen Standard bei Wasser- und Hygienequalität sicherzustellen. Sobald wieder genügend Gäste das Bad verlassen hätten, werde der Zutritt wieder freigegeben.

09.35 Uhr: Stadt Würzburg ruft wegen Hitze zum Wassersparen auf

Wegen der angekündigten Temperaturen von bis zu 39 Grad am Samstag ruft die Stadt Würzburg zum sparsamen Umgang mit Trinkwasser auf. Zwar sei die Versorgung gesichert, an besonders heißen Tagen komme es aber auf die Mithilfe aller an, teilte die Stadt mit. Oberbürgermeister Martin Heilig appellierte an die Bevölkerung: „Gehen Sie an diesen heißen Tagen bewusst mit Wasser um. Jeder gesparte Liter zählt.“ Die Stadt empfiehlt unter anderem, Gärten mit Regenwasser zu gießen sowie auf das Befüllen von Pools und das Autowaschen zu verzichten.

08.43 Uhr: Süddeutsche Leichtathletik-Meisterschaften in Kitzingen wegen Hitze abgesagt

Die Süddeutschen Leichtathletik-Meisterschaften am Wochenende in Kitzingen sind wegen der erwarteten großen Hitze abgesagt worden. Das teilten die Veranstalter mit. Betroffen ist die für Samstag und Sonntag (27./28.06.2026) geplante Veranstaltung für U16 und U20 Sportlerinnen und Sportler. Als Grund nannte der Organisator der Veranstaltung, der Bayerische Leichtathletikverband, zahlreiche Absagen anderer Sportveranstaltungen sowie die eindeutigen Empfehlungen des Bayerischen Sportärzteverbandes. Trotz eines eigens erarbeiteten Hitzeschutzkonzepts hätten sie sich schweren Herzens zu diesem Schritt entschlossen.

08.34 Uhr: Ironman in Frankfurt rüstet sich für Hitze bis 39 Grad

Wegen der angekündigten hohen Temperaturen von bis zu 39 Grad passen die Veranstalter der Ironman-Europameisterschaft in Frankfurt am Main die Laufstrecke am Wochenende an. Sie soll mehr schattige Abschnitte enthalten, wie der Veranstalter auf Nachfrage der Deutschen Presse-Agentur mitteilte. Auch die Wasserversorgung wird ausgeweitet und die medizinische Betreuung verstärkt.

Neben rund 70 gemeldeten Profis, die um den EM-Titel kämpfen, gehen am Sonntag (ab 6.20 Uhr/HR) auch Tausende Amateursportler auf die Strecke. Start ist am Langener Waldsee mit 3,8 Kilometern Schwimmen, bevor es auf die 180 Kilometer lange Radstrecke quer durch Frankfurt und die Wetterau geht. Zum Abschluss folgt der Marathon über 42,195 Kilometer entlang des Mainufers bis zum Ziel auf dem Römerberg.

06.48 Uhr: Warnung für Donau ausgesprochen – Sauerstoffgehalt wegen Temperatur kritisch

Wegen steigender Wassertemperaturen hat die Regierung der Oberpfalz eine Warnung für die Donau zwischen Regensburg und Passau ausgesprochen. Der sinkende Sauerstoffgehalt im Fluss kann zur Gefahr für viele Arten wie Fische, Kleinkrebse oder Vögel werden und verstärkt Algen wachsen lassen, die wiederum Sauerstoff verbrauchen.

Für die Donau gibt es in Bayern einen Alarmplan Gewässerökologie, der Maßnahmen gegen einen bedenklich sinkenden Sauerstoffgehalt vorsieht. So sind Wasserwirtschaftsämter und Landratsämter aufgrund der Warnung nun angehalten, bestimmte Aktivitäten zu stoppen, etwa Schlammräumungen oder Baggerarbeiten in der Donau. Außerdem sollen sie dafür sorgen, dass weniger Schadstoffe in die Donau gelangen. Abwasserreinigungsanlagen sollen unbedingt weiterlaufen und nicht – etwa wegen Sanierung – abgeschaltet werden. An der automatischen Messtelle Pfelling bei Deggendorf hat die Donau seit Mittwoch in der Tagespitze eine Wassertemperatur von über 26,5°C – Tendenz steigend, so die Bezirksregierung.

05.11 Uhr: Hitze in Deutschland – Fällt heute der Juni-Rekord?

Erstmals an einem Juni-Tag könnte heute die 40-Grad-Marke in Deutschland geknackt werden. Laut den Experten des Deutschen Wetterdienstes (DWD) sind sogar Temperaturen bis zu 41 Grad möglich. Konkret deutet sich dies laut DWD-Angaben für den Oberrhein bis zum Rhein-Main-Gebiet an. Die bisher höchste gemessene Temperatur an einem Juni-Tag liegt bei 39,6 Grad und wurde am 30. Juni 2019 in Bernburg (Sachsen-Anhalt) registriert. Die Meteorologen rechnen damit, dass es an mehreren Tagen hintereinander Spitzenwerte von mehr als 40 Grad geben wird.

04.32 Uhr: Hitzewelle sorgt für viele Badetote in Bayern

Das hochsommerliche Wetter hat dafür gesorgt, dass nach Angaben der Wasserwacht seit Anfang Mai in Bayern 15 Menschen beim Baden gestorben sind. Wie das Bayerische Rote Kreuz (BRK) mitteilte, ertranken zehn der Opfer in Seen. Drei Menschen kamen in Flüssen ums Leben, je ein Mensch in einem Natur- und in einem Freibad. „Es sind fast ausschließlich Männer betroffen, viele davon im Alter von 20 bis 25 Jahren“, sagte eine BRK-Sprecherin. Nach der Statistik war nur eine Frau unter den Opfern. Nach den jüngeren Männern sind vor allem die Senioren ab 70 Jahren betroffen, in dieser Gruppe gab es fünf Todesopfer.

04.30 Uhr: Feste und Sportveranstaltungen wegen Hitze abgesagt

Wegen der Extremhitze mit Temperaturen von über 35 Grad fallen am Wochenende in Deutschland zahlreiche Feste und Veranstaltungen aus. Behörden und Verbände verweisen auf den Gesundheitsschutz.

In Bayern sagt der Bayerische Fußball-Verband (BFV) sämtliche Spiele und Turniere von Freitag bis Sonntag ab – betroffen sind rund 4.400 Jugendspiele. Auch der Württembergische Fußballverband (wfv) setzt den Spielbetrieb aus. Bereits am Mittwoch wurde der für Sonntag geplante Hamburger Halbmarathon abgesagt.

03.45 Uhr: Unterfranken auf dem Weg zu einer der heißesten Regionen

Gluthitze breitet sich über Bayern aus – und in Unterfranken wird es vermutlich am schlimmsten. Heute könnte es am Untermain laut Vorhersage des Deutschen Wetterdienstes (DWD) um die 41 Grad Celsius heiß werden. Am Samstag ist sogar ein Grad mehr drin – im Schatten gemessen. Daher ist Vorsicht geboten, um gesund zu bleiben: möglichst kein Sport in der prallen Sonne, körperliche Anstrengung insgesamt reduzieren, die Wohnung verschatten, viel Alkoholfreies trinken, leichte Mahlzeiten, luftige Kleidung.

03.30 Uhr: München – CSD, Munich Mash und Tollwood finden trotz hoher Temperaturen statt

In der bayerischen Landeshauptstadt finden am Wochenende mehrere Großveranstaltungen statt. Wegen der andauernden Hitzewelle müssen die Organisatoren aber kurzfristig umplanen.

So wird der Christopher Street Day (CSD) München trotz der vorhergesagten Temperaturen, wie geplant stattfinden. Das bestätigte das Organisationsteam dem BR auf Nachfrage. Allerdings werde man aufgrund der heißen Temperaturen nachsteuern. Im vergangenen Jahr nahmen laut der Veranstalter jeweils bis zu 300.000 Menschen an den Veranstaltungen rund um den Münchner CSD teil. So planen die Organisatoren bei der bereits am Freitagnachmittag (26.06./16 Uhr) beginnenden PrideMeile auf der Ludwigsstraße Trinkwasserbrunnen sowie kühlende Wassersprühstationen aufzustellen.

Neben dem Christopfer Street Day findet im Münchner Olympiapark von Freitag bis Sonntag das Actionsport-Festival „Munich Mash“ statt. Aufgrund der heißen Temperaturen werde man auf dem Parkgelände zusätzliche Schattenplätze schaffen, heißt es vonseiten des Olympiaparks. Außerdem wird die Olympiahalle geöffnet.

Auch das bis zum 19. Juli noch im südlichen Olympiapark stattfindende Tollwood-Festival hat nach eigenen Angaben auf die Hitzewelle reagiert. So seien noch mehr Brunnen und Schatteninseln eingerichtet worden. Dazu stünden eine Wasserwand und Sprühventilatoren für die Festival Besucher bereit. Zudem sei ein Saunafass mithilfe einer solarbetriebenen Klimaanlage in eine „Kühloase“ umgebaut worden, so die Veranstalter.

03.30 Uhr: Regierung von Mittelfranken ordnet Luftbeobachtungsflüge an

Wegen der hohen Waldbrandgefahr aufgrund extremer Hitze und großer Trockenheit hat die Regierung von Mittelfranken Luftbeobachtungsflüge für Samstag und Sonntag (27. und 28.06.26) angeordnet. Die Flüge finden jeweils in den Nachmittagsstunden statt, teilte die Regierung von Mittelfranken in Ansbach mit. Neben ehrenamtlichen Piloten der Luftrettungsstaffel Mittelfranken befinden sich speziell ausgebildete Luftbeobachter der Feuerwehr und der Forstbehörden an Bord. Entdecken sie aus der Luft einen Brand, wird die Feuerwehr per Funk zur Brandstelle gelotst.