„Nächste Wahl wird anders“
Die nächste Wahl werde anders kommen als alle bisherigen, so Kickl. Er sehe für die FPÖ noch viel Luft nach oben: „Das Potenzial, das jetzt für die FPÖ ausgewiesen wird, ist noch nicht das vollständige Potenzial.“ Auf den Einwand von Margit Laufer, es brauche eine zweite Partei, die mit der FPÖ eine Bundesregierung bilden würde, ging er nicht ein. Er sei zuversichtlich, die Bevölkerung werde ihn schon zum Kanzler machen – man müsse sich nur die Umfragewerte der Partei anschauen. „So einfach ist das.“

Kickl sieht „Anflug von Überheblichkeit“ bei ÖVP
Derzeit habe die FPÖ eine wichtige Kontrollfunktion inne, „denn „Demokratie funktioniert nur, wenn es auch eine Opposition gibt“, so Kickl. Er kritisierte, die ÖVP beginne „in einem Anflug von Überheblichkeit, sich selbst mit dem Staat gleichzusetzen“. Außerdem teilte er aus, es seien in den letzten zehn Jahren „22 Millionen Behandlungen von Völkerwanderern bis hin zu Schönheitsoperationen“ bezahlt worden, und auch für NGOs habe man Steuern verschwendet.