Tore: Lauwers (15.) bzw. Stumpf (58./Elfmeter, 88.)

Ried-Aufstellung: Oraze – Rachimow – Steininger, Stieglmair – Rothbauer, Feichtinger, Wawra, Grassler, Laimer (69. Ortlechner) – Radovic (58. Akagündüz), Lauwers

LASK-Aufstellung: Wimleitner, Hornak, Pedersen, Riedl – Javornik (90. Indorfer), Struber (42. Weissenberger), Fallmann, Sariyar (54. Memic) Hartl – Stumpf, Kocijan

Im Oberösterreich-Derby im Frühjahr 2002 ist Bundesligist SV Ried Favorit gegen den damaligen Zweitligisten LASK.

Die Innviertler gehen in der 15. Minute durch Lauwers planmäßig in Führung: Ein Schuss ins linke Eck findet auf dem glitschigen Boden den Weg ins Tor. Kurz vor der Pause vereitelt der starke Ried-Goalie Oraze mehrere Chancen der Gäste, die ihr Spiel zunächst auf Konter ausrichten.

Nach dem Seitenwechsel sind die Rieder weitgehend abgemeldet, der LASK übernimmt das Kommando. Nach einem Foul von Oraze am durchbrechenden Hartl verwandelt Stumpf den verhängten Elfmeter sicher (58.). Exakt eine halbe Stunde später ist es erneut Stumpf, der nach einem Zuspiel von Philipp Weissenberger Oraze ausspielt und ins leere Tor zum 2:1-Sieg einschiebt (88.).

Einen Tag danach wird Ried-Trainer Alfred Tatar entlassen.

Kurios: Über die Kaderspieler der Innviertler wird aufgrund der in dieser Saison gezeigten Leistungen, vor allem vor Heim-Publikum, eine Geldstrafe verhängt. So wird den Akteuren nach Angaben von Ried-Manager Helmut Slezak am März-Gehaltszettel zusammengerechnet „ein sechsstelliger Schilling-Betrag“ fehlen.

LASK – Ried: 0:1

Achtelfinale (9. November 2010)