Rund 200 Personen, die sich im hinteren Kaunertal befanden, konnten das Tal nicht verlassen. Sie wurden laut Polizei vor Ort untergebracht und versorgt. „Nach ersten Erkundungs- und Versorgungsflügen wurden vulnerable Personen durch die Libelle Tirol bereits ausgeflogen“, hieß es von Elmar Rizzoli, Leiter des Tiroler Zentrums für Krisen- und Katastrophenmanagement, am Sonntagabend. „Die restlichen Personen verbringen die Nacht im Gepatschhaus sowie im Gletscherrestaurant.“
Die restlichen Evakuierungen sind am Montagmorgen mit Hubschraubern des Bundesheers sowie der Polizei geplant. Hinweise auf vermisste Personen gebe es nicht. Die Landesgeologie war bereits zur Begutachtung vor Ort, informierte das Land Tirol. Die Kaunertaler Gletscherstraße bleibt bis auf Weiteres gesperrt. (TT.com)