Sie sind Ärzte, Sanitäter oder Mitarbeitende in Hilfsprojekten. Nach ihrem Einsatz werden sie zu Reiserückkehrern – und damit zu einer potenziellen Gefahr in ihrem Heimatland? Ein aus dem Kongo nach Deutschland gereister Arzt wurde kürzlich auf der Sonderisolierstation der Charité in Berlin behandelt. Er hatte sich in dem zentralafrikanischen Land mit dem EbolaVirus infiziert. Dort hat die Epidemie seit dem Ausbruch im Mai bereits fast 400 Todesopfer gefordert. Auch wenn nach Einschätzung des Robert-Koch-Instituts (RKI) das Risiko für die deutsche Bevölkerung durch sogenannte importierte Fälle gering ist: Wie sind die Kliniken in der Region auf die Versorgung von hochinfektiösen Patienten vorbereitet? Können sie auch mit tropischen Krankheiten umgehen?