Bei Winterweizen zum Beispiel gehe man aktuell von durchschnittlich bis zu 20 Prozent weniger Ertrag pro Hektar aus, während die Schätzungen im Burgenland sogar noch weiter darunter liegen würden. Für die einzelnen landwirtschaftlichen Betriebe seien die Ertragsschwankungen noch deutlich stärker zu spüren. Er rechnet mit Einbußen bei allen Getreidesorten, Raps, Körnererbsen und Ackerbohnen. Berlakovic forderte von der EU weitere Entlastungen für Bauern und wirksame Importkontrollen bei Agrarerzeugnissen, sowie eine „starke, zukunftsweisende und ausreichend finanziell ausgestattete gemeinsame EU-Agrarpolitik samt Inflationsanpassung.“
Preise für Düngemittel auf zu hohem Niveau
Herausfordernd seien für die Ackerbaubetriebe neben dem Klima auch die EU-Politik mit Kürzungsplänen und zusätzlichen Auflagen, eine auseinanderklaffende Preis-Kosten-Schere und der kontinuierliche Wegfall von Pflanzenschutz-Wirkstoffen. Weitere Entlastungen erwarte man sich auch bei den Preisen für Dünger, die noch immer zu hoch seien.