Das erklärte Ziel der Spanier ist es, das Finale am 19. Juli vor den Toren New Yorks zu erreichen. Frankreich spiele bisher eine gute WM und sei einer der Topfavoriten.
„Aber wir sind es auch, und es gibt noch einige andere in dieser Kategorie“, meinte De la Fuente. „Wir gehen Schritt für Schritt, das Wichtigste ist das nächste Spiel.“
Dass es bei der WM zuletzt einige Überraschungen gegeben habe, wollte der Coach von „La Roja“ nicht überbewerten. „Es gibt viele Gegner, die gleichwertig sind. Man muss viele verschiedene Situationen meistern.“
Lange K.o.-Durststrecke der Spanier
Die Spanier haben seit dem Finale 2010 kein K.o.-Spiel bei einer Weltmeisterschaft gewonnen. 2014 war in der Gruppenphase Endstation, 2018 und 2022 jeweils im Achtelfinale im Elfmeterschießen gegen Russland bzw. Marokko.
„Dieses Nationalteam ist es gewohnt, Rekorde zu brechen. Vielleicht schaffen wir es auch, diese Serie zu überwinden“, meinte De la Fuente.
Er sei sehr optimistisch. „Ich werde jeden Tag optimistischer. Aber man muss rausgehen und darf keine Fehler machen.“
Starke Bilanz
Er vertraue seinem Team mittlerweile blind, betonte der langjährige Verbandstrainer, der viele Stammkräfte – von Rodri über Pedri bis hin zu Torhüter Unai Simon – bereits in Nachwuchsauswahlen betreut hatte.
„Für mich sind sie die Besten der Welt, das denken wir über uns selbst.“ 33 Partien in Folge haben die Spanier nicht in der regulären Spielzeit verloren, in Pflichtspielen sogar 34.
Auf alles vorbereitet?
Man habe sich auf alle möglichen Szenarien vorbereitet, versicherte De la Fuente – auch auf ein mögliches Elfmeterschießen. „Einen Elfmeter zu schießen ist nichts Zufälliges, wir haben auch dafür Spezialisten.“
Man müsse vor allem den psychologischen Aspekt berücksichtigen. „Für manche ist es schwierig, andere lieben es, wenn sie unter Druck stehen. Wir wollen, dass alle frisch sind im Kopf.“
Sein Team sei fit und bereit, gegen Österreich anzutreten. „Wir haben alle Werkzeuge, die es braucht. Aber wir müssen erst spielen.“