Sechs Todesopfer saßen im Auto
Die Detailanalyse des VCÖ zeigt, dass im ersten Halbjahr Pkw-Insassen (sechs Todesopfer) und Motorradfahrer (fünf Todesopfer) die größten Opfergruppen waren. Zehn dieser elf Todesopfer verunglückten auf Freilandstraßen tödlich. „Das tödliche Unfallrisiko auf Freilandstraßen ist besonders hoch. Umso wichtiger sind hier verstärkte Maßnahmen, um die Zahl schwerer Unfälle zu reduzieren und damit Gesundheit und Leben der Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer zu schützen. Zentrale Faktoren für die Verkehrssicherheit sind zum einen das Tempo und zum anderen die Aufmerksamkeit“, betont VCÖ-Expertin Klara Maria Schenk. Ein geringeres Tempo reduziert den Anhalteweg. Das Risiko für Unfälle sinkt, und falls es zu einem Unfall kommt, ist die Wahrscheinlichkeit höher, dass der Unfall glimpflich endet.