Der syrische Präsident Baschar al-Assad wurde im Dezember 2024 von Rivalen gestürzt; ihr Anführer wurde anschließend von Trump gelobt und im Weißen Haus empfangen. In Venezuela wurde Nicolás Maduro im Januar im eigenen Land von US-Truppen festgenommen und Chamenei kürzlich bei einem gemeinsamen Militärschlag der USA und Israels getötet. Auch die Entwicklung rund um den langjährigen Verbündeten Kuba, den Washington verstärkt ins Visier nimmt, bietet in Moskau Anlass zur Sorge.
Für einige russische Hardliner lassen die Schicksale wichtiger Moskau-Verbündeter die Alarmglocken läuten. Sie fürchten, Trump könnte sich eines Tages auch direkt gegen Russland wenden. Der US-Präsident hat bislang nie angedeutet, dass ein solches Szenario auf seiner Agenda steht. Trotzdem mahnt der ultranationalistische Philosoph Alexander Dugin, der Trump einst als große Hoffnung für Russland gepriesen hatte, zur Vorsicht. „Wenn der Iran durchhält, könnte sich alles in die andere Richtung entwickeln. Wenn er zusammenbricht, sind wir die Nächsten … Es ist besser, mit dem Trump von heute nichts mehr zu tun zu haben“, resümierte Dugin.