Von Eisenstadt nach Salzburg
Im Vorfeld des Gigs nahem sich Rogers und Hart auch Zeit, um mit der „Krone“ zu sprechen. „Hier war Joseph Haydn tätig“, zeigt sich Hart begeistert vom Schloss Esterházy. Noch mehr Klassik-Liebe hat Mick Rogers, der erst vor wenigen Monaten eine Soloshow im Wiener Reigen gespielt hat. Er plant 2027 einen längeren Aufenthalt in Salzburg, um sein Projekt „Planet Mozart“ umzusetzen. „Rockmusik mit Chören und einem Orchester“, so der Musiker, „ich will das an der Universität Mozarteum umsetzen und habe große Pläne.“ In der Gegenwart liegt die Earth Band aber bei beiden wichtig voran. „Wir sind mittlerweile richtig gute Freunde“, so Hart, „Partys und Trinkereien sind vorbei. Normalerweise schlafe ich 20 Minuten nach einem Auftritt, Mick trinkt vorher eine Tasse Heiße Schokolade, aber das war es dann.“ Golfspielen wie Alice Cooper ist bei Mick Rogers kein Thema, dafür Tennis: „Aber all meine Matchpartner sind tot“, lacht er bittersüß, „im Ernst, ich habe keine fixen Partner mehr. So ist jetzt eben wieder mehr Zeit für Musik.“