Wie die „Don Bosco Mission Austria“ in ihrem aktuell veröffentlichten Jahresbericht 2025 vorstellte, unterstützte sie im letzten Jahr 38 Hilfsprojekte in 21 Ländern mit einer Gesamtsumme von circa 667.000 Euro. Schnelle Hilfe nach Naturkatastrophen stand dabei in jüngster Zeit im Mittelpunkt ihrer Arbeit. Die Don Bosco Mission Austria ist ein Teil der katholischen Ordensgemeinschaft der Salesianer Don Boscos in Österreich.

Salesianerinnen in Osttimor: Hoffnung durch Bildung

In den Dörfern rund um Venilale, im Herzen Südostasiens, bekämpfen die Salesianerinnen die Unterernährung. Dabei setzen sie bei der Erziehung der Kinder an, um sie zu ermutigen, …

Laut Bruder Günter Mayer, Geschäftsführer des Hilfswerks der Salesianer, konnte die Don Bosco Mission nach dem verheerenden Erdbeben in Myanmar zeitnah vor Ort Familien mit dem Allernötigsten helfen. Ebenso waren die Salesianer nach dem Hurrikan auf Kuba oder der Flutkatastrophe in Sri Lanka im Einsatz.

Mayer betont die weiterhin schwierige Lage im Sudan, „wo Hunger, Gewalt und Flucht das Leben vieler Kinder und Familien bestimmen“. Daneben sei die Situation in Syrien weiterhin von Krieg, Armut und Vertreibung belastet. Aus diesen Gründen setzten die Salesianer in beiden Ländern ihre intensive Hilfe fort.

Schwerpunkt auf Förderung von Mädchen

Ein weiterer Schwerpunkt der Arbeit der „Don Bosco Mission Austria“ liegt nach Bruder Mayer in der zielgerichteten Förderung von Mädchen, insbesondere in der weltweiten Unterstützung von Bildungs- und Ausbildungsprojekten. In Bildung, als grundlegendes Menschenrecht, sieht er den wirksamsten Schlüssel zur nachhaltigen Bekämpfung von Ungleichheit und Armut. „Wenn wir Mädchen und junge Frauen stärken, verändern wir Gesellschaften“, so Mayer. „Bildung schenkt Hoffnung und Hoffnung schafft Zukunft.“

(kap – sc)