Die Kontrolle des Schwerverkehrs zählt zu den zentralen Aufgaben der Verkehrspolizei. Dabei setzt die Bundespolizei zunehmend auf modernste Technik, die seit 2024 im Einsatz ist und die Effizienz der Kontrollen deutlich erhöht hat. Dadurch konnten in den vergangenen zwei Jahren mehr Übertretungen gezielt erkannt werden.

Diese Entwicklung gewinnt zusätzlich an Bedeutung durch neue EU-Regeln, die seit dem 1. Juli 2026 gelten. Demnach sind intelligente Fahrtenschreiber der zweiten Generation (G2V2) nun verpflichtend für gewerblich genutzte Fahrzeuge und Fahrzeugkombinationen zwischen 2,5 und 3,5 Tonnen im internationalen Verkehr.

Mehr Anzeigen durch gezielte Kontrollen

Im Jahr 2025 wurden bei 15.935 Kontrollen insgesamt 83.560 Anzeigen in Niederösterreich erstattet. Etwa die Hälfte betrifft Verstöße gegen Lenk- und Ruhezeiten. Die eingesetzte Software ermöglicht eine gezieltere Vorauswahl auffälliger Fahrzeuge und eine präzisere Analyse.

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Innenminister Gerhard Karner besuchte am Montag den Verkehrskontrollplatz auf der A1 bei Wolfsbach.

Innenminister Gerhard Karner besuchte am Montag den Verkehrskontrollplatz auf der A1 bei Wolfsbach.

Innenminister Gerhard Karner besuchte am Montag den Verkehrskontrollplatz auf der A1 bei Wolfsbach.

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Foto: LPD NÖ/O. Greene

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Besuch vom Innenminister

Wolfsbach/A1: Höhere Trefferquote bei Lkw-Kontrollen.

Die Polizei in Niederösterreich verstärkt ihre Kontrollen im Schwerverkehr und nutzt Verkehrskontrollplätze zunehmend auch für fremdenpolizeiliche Maßnahmen. Neue EU-Vorgaben sowie moderne Technik sorgen für mehr festgestellte Übertretungen und gezieltere Kontrollen.

Die Folge: Kontrollen dauern zwar länger, liefern aber deutlich treffsicherere Ergebnisse. Diese Entwicklung zeigte sich auch bei einem Schwerpunkt am 6. Juli am Verkehrskontrollplatz auf der A1 in Wolfsbach (Bezirk Amstetten), den Innenminister Gerhard Karner besuchte. Vor Ort wurden 80 Anzeigen, zwölf Organmandate und elf Untersagungen der Weiterfahrt ausgesprochen. Zusätzlich gab es zehn Einhebungen von Sicherheitsleistungen und sechs Kennzeichenabnahmen.

Verkehrskontrollen auch gegen Schlepperei

Verkehrskontrollplätze werden in Niederösterreich zunehmend auch für fremdenpolizeiliche Planquadrate genutzt. Ziel dieser Maßnahmen ist die Bekämpfung der Schlepperkriminalität.

Die Zahl der Aufgriffe an der burgenländisch-ungarischen Grenze ist in den vergangenen Jahren deutlich zurückgegangen. In der Woche vor dem Termin in Wolfsbach wurden im Burgenland lediglich sechs Personen nach illegalem Grenzübertritt aufgegriffen.

Eine ähnliche Entwicklung zeigt sich auch in Niederösterreich: Seit Jahresbeginn gab es keine Schlepperfestnahmen im Bereich der Westautobahn. Innenminister Gerhard Karner betonte beim Besuch in Wolfsbach, dass die Sicherheit der Bevölkerung im Mittelpunkt aller Maßnahmen stehe – sowohl im Kampf gegen Schlepperei als auch bei der Überwachung des Schwerverkehrs.