
Ein Taxifahrer wurde Ende Juni Opfer einer Gewaltattacke
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Nach dem mutmaßlich gewalttätigen Übergriff auf einen Taxilenker in Leoben Ende Juni ist für die Ermittlungen nun die Staatsanwaltschaft Wien zuständig. Wie Behördensprecherin Nina Bussek der APA einen Bericht der „Presse“ bestätigte, hat die Staatsanwaltschaft Leoben die Ermittlungen wegen nationalsozialistischer Wiederbetätigung nach dem Verbotsgesetz und versuchter schwerer Körperverletzung abgetreten, da in Wien bereits ein Verfahren gegen einen Verdächtigen anhängig ist.
Nach APA-Informationen handelt es sich bei dem betreffenden Beschuldigten um einen ranghohen Vertreter der „Identitären Bewegung Österreich“ (IBÖ), der bis vor wenigen Wochen als parlamentarischer Mitarbeiter eines FPÖ-Abgeordneten tätig war. Mittlerweile wurde das Beschäftigungsverhältnis aufgelöst. Die Staatsanwaltschaft Wien ermittelt seit Anfang Juni wegen Verhetzung gegen diesen Identitären, weil er ein ausländerfeindliches Posting auf Instagram verbreitet haben soll.